Häkelkette

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Donnerstag, 3. März 2016

Fair Isle Premiere


Schon seit einer Zeit fielen mir immer wieder besonders schön gestrickte Fair Isle Projekte ins Auge. Herangetraut habe ich mich aber erstmal nicht, weil mir vor dem Fadengewirr Angst und Bange war. Als dann aber in der Fadenstille-Gruppe bei Ravelry immer mehr tolle Fair Isle Projekte gezeigt wurden, dachte ich an Heidis Wahlspruch: Ich kann das, ich hab dar nur noch nie gemacht!

Für den Anfang sollte es ein Projekt mit einer kleinen Fair Isle Passe sein. Ich habe mich für den Whiteleaf Pullover aus der Knittyspin Winter 2013 entschieden. Die Anleitung ist frei erhältlich.

Bei der Wolle fiel meine Wahl auf Aldi Sockenwolle, die ich reichlich im Vorrat habe. Das sollte sich als gute Wahl erweisen, da ich doch einiges zu Ribbeln hatte. Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 3. Eine Maschenprobe konnte ich mir sparen, dafür habe ich einfach die Maschen an einer bereits gestrickten Jacke ausgezählt und das passte genau. Da der Pullover von oben gestrickt wird beginnt die Strickerei gleich mit dem Fair Isle Muster. Und ich war begeistert. Das Stricken ging mir gut von der Hand und mit den beiden Fäden auf einem Finger hatte ich von Anfang an kein Problem. Ich muss nur zwischendurch mal wieder einen Faden glatt ziehen.


Und so war die Passe auch schnell gestrickt und ich habe es bedauert, dass der restliche Pullover nur glatt rechts gestrickt wird. Allerdings fiel mir auf, dass der Pullover wohl insgesamt viel zu groß werden würde. Da hatte ich den Body schon zur Hälfte fertig. Schweren Herzens habe ich dann den gesamten Pullover geribbelt und neu angeschlagen.


Beim ersten mal hatte ich die Spannfäden nur eingewebt, wenn der Abstand größer als 5 Maschen war, dadurch war die Strickerei an manchen Stellen etwas ungleichmäßig. Nachdem ich ja nun eh neu begann, beschloss ich, die Spannfäden bei jeder Masche einzuweben. Das hat mich sehr überzeugt.
Wie ihr auf dem unteren Bild sehen könnt, sieht das auch von innen sehr sauber aus und das Gestrick hat insgesamt mehr Elastizität. Das nächste Problem hatte ich dann beim Halsausschnitt. Das Bündchen wollte sich einfach nicht richtig legen. 3 mal habe ich es versucht und mich dann entschlossen, den Ausschnittrand nur zu umhäkeln. Das liegt jetzt leider auch nicht perfekt, aber so kann es nun bleiben.


Ganz zufrieden bin ich mit dem Pullover noch immer nicht, lt. Anleitung werden nach der Passe sehr viele Maschen auf einmal aufgenommen. Das legt sich dann leider nicht schön glatt und der Pullover hat um die Brust nach wie vor für mich zu viel Weite. So darf er nun aber bleiben. Und ich werde mir mal wieder ein neues Fair Isle Projekte aussuchen. Momentan habe ich mich für ein leichteres Frühlingsmodell entschieden, das als nächstes auf die Nadeln soll.

Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Kommentare:

  1. Wow, wenn ich mir die Menge ARBEIT vorstelle, und dann noch aufribbeln... also Du bist echt eine fleißige Strickerin!

    VG, Steffi

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  2. Liebe Lusyl,
    das hast du toll geschafft. In Zukunft reicht es, wenn du jede 2. oder 3. Maschen den Faden einwebst.Das Schöne an von oben Stricken ist die Möglichkeit immer wieder anzuprobieren und die Korrekturen vorzunehmen. Bleib an dieser Strickart dran. Es macht unheimlich Spaß.
    LG Aurelija

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  3. das Endergebnis gefällt mir sehr gut!

    LG Anne

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  4. ...ist ein traum von einen pulli !!!! lg beate

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