Häkelkette

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Samstag, 25. Juni 2016

Buchvorstellung: "Jagdrevier" von Helene Tursten



Für mich gehört Helene Tursten zu den besten schwedischen Krimi-Autoren. Ihre Bücher um die Ermittlerin Irene Huss habe ich sehr gerne gelesen. Und so war ich erfreut, dass sie nun eine Reihe um eine neue Ermittlerin begonnen hat:

Die Polizistin Embla Nyström gehört zusammen mit ihrem Onkel Nisse zu einer Gruppe, die sich jedes Jahr zur Elchjagd treffen. Diesmal ist Peter als neues Mitglied dabei und Embla fühlt sich von Anfang an sehr zu ihm hingezogen. Zwei Mitglieder der Gruppe hatten vorher noch mysteriöse Briefe bekommen, die sie in Angst und Schrecken versetzten, das teilen sie den anderen aber nicht mit. Bei der Jagd geschehen nun einige seltsame Dinge und dann wird einer der Teilnehmer tot aufgefunden und ein weiterer scheint spurlos verschwunden. Embla übernimmt sofort die Ermittlung und gerät dadurch auch selber in Gefahr.

Das Buch hat nur 221 Seiten, dennoch weißt es große Längen vor allem am Anfang auf. Es wird sehr ausführlich über die Jagd und die damit verbundenen Gepflogenheiten erzählt. Erst in der Mitte nimmt die Handlung Fahrt auf und die Spannung steigt. Trotzdem wurde mir Embla im Laufe der Geschichte nicht sehr sympathisch. Letztendlich war es aber dennoch ein spannender Fall.

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