Häkelkette

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Samstag, 23. Juli 2016

Buchvorstellung: "Der Meister" von Herbert Rosendorfer



Diese Woche stelle ich euch ein kleines aber sehr feines Buch vor. Ich muss gestehen, das Titelbild und auch der Titel hätten mich primär nicht angesprochen, umso mehr aber der Name des Autors. Von Herbert Rosendorfer habe ich vor vielen Jahren "Briefe in die chinesische Vergangenheit" gelesen und das zählt heute noch zu meinem Lieblingsbüchern. (Wer's nicht kennt - unbedingt lesen!) Deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch.

Herbert Rosendorfer erzählt hier auf 160 Seiten die Geschichte von zwei Studenten, die sich in einem Restaurant in Venedig treffen und anfangen von alten Zeiten zu erzählen.  In ihren Erinnerungen taucht der "göttliche Giselher" auf, der Musik nur lesen konnte, weil sein Gehör so perfekt war, dass er in jeder Darbietung einen Misston fand, auch über die "schöne Helene Romberg" die so manchem Mitstudenten den Kopf verdreht hat wird resümiert . Dann taucht in ihren Gedanken Thomas Wibesser auf, ein absoluter Perfektionst, "der Meister". Um sein Studium zu finanzieren, schreibt er Artikel für ein Musiklexikon. Und so ganz nebenbei erfindet er dabei auch Komponisten, wie Thremo Tofandor. Bald wollen alle  immer mehr über diese Komponisten erfahren und der Meister sieht sich genötigt, immer weiter Details zu erfinden, ja sogar passende Stücke zu komponieren........

Mir hat auch dieses Buch wieder gut gefallen. Man sitzt förmlich am Nebentisch und hört die Freunde über alte Zeiten schwelgen und schmunzelt mit ihnen. Und man wird sehr neugierig darauf zu erfahren, was denn nun aus dem Meister geworden ist. Mir hat es gefallen und ich weiß jetzt schon, dass ich dieses Buch sicher auch verschenken werde.

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