Häkelkette

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Sonntag, 25. Juni 2017

Buchvorstellung: "Lichtertod" von Iris Müller


In dieser Woche gibt es wieder mal einen klassischen Krimi. Und wie ihr es schon gewohnt seid, gibt es erstmal den Klappentext:

In der Vorweihnachtszeit strahlt Salerno in einem ganz besonderen Glanz: Wenn die Tage kürzer werden, verzaubert ein Meer von Weihnachtslichtern die malerische Hafenstadt an der Amalfiküste. Doch dieser Zauber wird jäh durchbrochen, als statt der Lichtinstallation ein kunstvoll an einer Hauswand drapierter menschlicher Kopf für Aufsehen sorgt. – Der zweite mysteriöse Mordfall innerhalb kurzer Zeit für Salernos frischgebackene Hauptkommissarin Patrizia Vespa, die erkennen muss, dass sie sich inmitten eines blutigen Rachefeldzuges befindet. Denn schon bald wird Salernos Lichtertraum durch den nächsten grausamen Mord getrübt ...

Das Buch beginnt mit dem Eröffnungsabend des neu renovierten Opernhauses in Salerno. An diesem Abend kommt es zu einem tragischen Unglück, bei dem es Tote und Verletzte gibt...
17 Jahre später ärgert sich Patrizia Vespa, die zuständige Kommissarin in Salerno darüber, dass es ihr nicht gelungen war, den Mordfall der vor einem Jahr geschehen war aufzuklären. Damals war ein Polizist tot im Wasser aufgefunden worden. Nun soll die Ermittlung beendet werden, weil es keine neuen Fakten mehr gibt, die zur Aufklärung des Falls führen könnten. Wie jedes Jahr soll an diesem 1. November die große Lichterinstallation eröffnet werden, die größte Attraktion der Stadt, die immer viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch in diesem Jahr findet sich zwischen den strahlenden Lichtern ein menschlicher Kopf, der fein säuberlich vom Körper getrennt, an einer Hauswand zur Schau gestellt wird. Schnell wird klar, dass es sich dabei um den Kopf eines von seiner Ehefrau vermisst gemeldeten Architekten handelt. Patrizia Vespa und ihre Kollegin Christina D'Avossa nehmen die Ermittlungen auf. Der Druck ist doppelt hoch, denn ein erneutes Versagen kommt für Patrizia nicht in Frage.  Dennoch gestalten sich die Ermittlungen als recht schwierig und die Polizistinnen kommen nur zögernd voran. Dabei treffen auch ihre unterschiedlichen Temperamente aufeinander. Patrizia stammt aus Norditalien, Christina ist eine klassische Südländerin. Beide haben ihre Ecken und Kanten, ergänzen sich aber als Team perfekt.
Dann kommt es zu einem weiteren Mord und so langsam gelingt es den Ermittlerinnen, die Ereignisse, die mit dem vor langer Zeit geschehenen Unfall im Opernhaus zusammenhängen, zu entwirren.
Auch als Leser bleibt man im Unklaren und der Fall nimmt eine Wendung, die man sich nicht hätte vorstellen können......

Iris Müller ist es gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, der einen mitnimmt ins italienische Leben, der einen Eindruck vermittelt von Salerno und der von der ersten bis zur letzten Seite spannend erzählt ist.

Der Roman ist der Auftakt einer Serie um Kommissarin Vespa, der nächste Teil soll Anfang 2018 erscheinen. Ich freu mich drauf.

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