Häkelkette

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Samstag, 20. Januar 2018

Buchvorstellung: "Blutroter Sonntag" von Nicci French


Endlich geht es weiter mit dieser Reihe von Nicci French. Inzwischen ist dies der 7. Band um die Psychoanalytikerin Frieda Klein. Jeden davon habe ich mit Spannung gelesen und der 6. Band hatte ja mit einem heftigen Cliffhänger geendet. Doch nun zuerst den Klappentext:

In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert? 

Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ... 

Dieses Buch schließt praktisch nahtlos an den 6. Band an. In Friedas Haus wird unter den Dielen die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. Und wieder ist Frieda fest davon überzeugt, dass dies nur ein Werk von Dean Reeve sein kann. Doch Frieda konnte die Polizei bisher nicht davon überzeugen, dass Dean Reeve nicht tot ist. Wie nahe muss er ihr noch kommen, wie weit noch in ihre Privatsphäre eindringen, damit die Polizei das erkennt? Doch nach diesem Vorfall muss die Polizei ihre Meinung revidieren und sogar der Polizeichef sieht sich gezwungen, zurück zu treten.
Doch nun stehen plötzlich ihre Freunde im Visier eines grauenhaften Täters. Zuerst wird Chloe verschleppt und ein Wochenende aus dem Verkehr gezogen, dann wird Reuben in seinem eigenen Haus brutal zusammen geschlagen - kein Freund ist vor einem Anschlag sicher. Und diesmal ist Frieda überzeugt, dass diese Anschläge nicht von Dean Reeve sondern von einem Trittbrettfahrer verübt wurden. Wie immer ist sie in ihren Schlussfolgerungen der Polizei einen Schritt voraus.. Und so hat Frieda dann auch den richtigen Gedanken in Richtung Aufklärung des Falls. Doch auch hier gelingt es ihr primär nicht, die Polizei zu überzeugen.....

Das Buch hat mich wieder von der ersten Seite an gepackt. Man möchte sich gar nicht in Friedas Lage versetzen... Der armen Frau wurde jegliche Privatsphäre genommen, der Täter dringt in ihr Haus ein und nun hat er dort auch noch eine Leiche versteckt.... Die Polizei glaubt ihr nicht und dauernd muss sie  um ihr Leben und nun auch noch um das ihrer Freunde fürchten. Wie schrecklich muss man sich fühlen, wenn man selber zur Bedrohung für seine liebsten Menschen wird. Und keiner wird verschont.... Frieda zieht für sich die Konsequenzen aus diesem Fall und für den Leser bleibt die Frage, ob das wirklich das Ende der Reihe ist. Ich bin davon ausgegangen, da die Wochentage ja nun durch sind. Aber ich würde schon noch sehr gerne weiter lesen.

Bitte lest die Reihe von Anfang an, wenn ihr sie noch nicht kennt, die Bücher bauen super aufeinander auf, aber vor allem die letzten beiden Bände sollten zwingend nacheinander gelesen werden. Wer die Reihe schon kennt, wird vermutlich genau so wie ich, dem nächsten Band entgegen gefiebert haben und diese Empfehlung gar nicht nötig haben.

1 Kommentar:

  1. Hallo, ich habe auch gerade das Buch beendet. Und es ist wirklich super klasse, da hast du vollkommen recht.
    Meinst du geht es noch weiter? oder ist das jetzt wirklich das Ende?
    LG Karin aus Ö

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