Häkelkette

Häkelkette

Donnerstag, 29. September 2016

P'tits trous von Alpha Knits


In diese Strickjacke habe ich mich verliebt, als ich dem ersten Teststrick auf Ravelry begegnet bin. Es ist  das Modell "P'tits trous" von Alfa Knits. ( http://www.ravelry.com/patterns/library/ptits-trous ). Eine passende Wolle habe ich mir sofort besorgt. Meine Wahl fiel auf  die Lace Seta von Lana Grossa ( 70 % Alpaka, 30 % Seide, 250 m LL/50 g), wirklich sehr kuschelig.


Und als dann am 22. August die Anleitung veröffentlicht wurde habe ich sofort zugeschlagen und angeschlagen. Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 3,0, zunächst nach Größe XXL. Für dieses Modell wird zuerst ein Ärmelschal gestrickt. Und weil ich Ärmel stricken in Runden nicht mag habe ich auch diesmal die Ärmel offen gestrickt und zusammen genäht. Der Ärmelschal passte dann auch perfekt.

Doch dann begannen die Probleme: Es war mir beim besten Willen nicht möglich, die angegebene Maschenzahl für XXL aus der Kante des Ärmelschals aufzunehmen. Ich hab dann die verkürzten Reihen zunächst nach der Anleitung für XL gestrickt und in der letzten Reihe die fehlenden Maschen für XXL zugenommen. So habe ich dann mit dem Body begonnen. Allerdings war sehr schnell klar, dass mir die Jacke so viel zu lang werden würde. Also bin ich bereits nach 6 Zunahmereihen zu den Larger Eyelets  übergegangen. Das entspricht den Angaben für Größe M. Und nach diesen Angaben habe ich die Jacke dann auch beendet. Das Ganze zieht sich dann schon etwas hin, denn auch bei Größe M hat man bis zur Bordüre 553 Maschen auf der Nadel. Die Weite reicht mir aber vollkommen aus. (In Größe XXL wäre das wohl eher ein Mantel für einen Elefant geworden, nicht dass ich eine Elfe wäre, aber das wäre dann doch des Guten zu viel gewesen). Das Gute an der Anleitung ist, dass man sehr gut zwischen den Größen switchen kann um so für sich die passende Größe zu finden.

Auf dem obersten Foto kann man ja sehr gut erkennen, wie viel Weite in dieser Jacke steckt. Bei dem zweiten Foto von hinten fühle ich mich auch recht wohl, von vorne bin ich mit der Jacke nicht ganz glücklich. Von dieser Jackenform bin ich ja begeistert seit ich meine erste Vitamin D gestrickt habe und auch die Chance of Showers folgt einem ähnlichen Schema. Beide kommen aber mit etwas weniger Weite in den Vorderteilen daher, was mir besser gefällt. So war mein erster Gedanke, die Jacke strickst du irgendwann nochmal in einer Mischung aus Vitamin D und P'tits trous.


Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 27. September 2016

6. Dezember


Auch dieses Jahr beteilige ich mich nicht nur am Adventskalender fürs Tauschforum (die Päckchen hatte ich euch ja bereits gezeigt) sondern auch am Kreativen Adventskalender der in diesem Jahr von Yvonne organisiert wird.


Gestern sind nun diese Päckchen auf die Reise gegangen.


Als Verpackung habe ich mich hier für rote Lacktüten entschieden und als Verzierung noch eine kleine weihnachtliche Klammer angefügt.


Meine Grüße habe ich direkt mit Lackmarker auf die Tüten geschrieben.


Ach, ich freu mich schon wieder so auf die Adventszeit.

Und damit beteilige ich mich heute beim Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ) und bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Samstag, 24. September 2016

Buchvorstellung: "Anna und Armand" von Miranda Richmond Mouillot


Diese Woche möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen.  Miranda Richmond Mouillot beschreibt darin sehr einfühlsam die Geschichte ihrer Großeltern. Hier schon mal der Klappentext:

1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat.

Dieses Buch ist die mitreißende Geschichte der Reise, die Miranda Richmond Mouillot unternahm, um zu den Wurzeln dieses verbitterten, unbeugsamen Schweigens vorzudringen. Einer Reise, auf der sie lernte, wie man nicht nur überlebt, sondern das Leben in all seiner Schönheit umarmt – indem sie das alte Steinhaus und das kleine südfranzösische Dorf zu ihrem Zuhause machte und die Liebe fand …

Miranda wächst in Amerika auf. Zu ihrer Großmutter Anna, die dort als Ärztin gearbeitet hat,  hat sie schon immer ein sehr herzliches Verhältnis. Ihr Kindheit ist geprägt von dem was ihre Großmutter, eine rumänische Jüdin während dem zweiten Weltkrieg erlebt hat. Ihr Großvater Armand lebt am Genfer See und besucht sie nur sehr selten. Miranda hat sich als Kind eher vor ihm gefürchtet. Mit ihrer Großmutter kann sie über ihren Großvater nicht reden, sie möchte nichts mehr von ihm hören, ihm nicht mehr begegnen und nicht über ihn sprechen. Und auch ihr Großvater scheint nichts so zu hassen wie ihre Großmutter. Aber immerhin waren die beiden verheiratet und haben 2 gemeinsame Kinder. Miranda wird immer neugieriger und beschließt, dem Geheimnis ihrer Familie auf den Grund zu gehen.

Dafür beantrage Miranda ein Visum um zieht nach Frankreich, in das Haus, das ihre Großeltern vor langer Zeit dort gekauft haben. Puzzleteil für Puzzleteil setzt sie die Geschichte ihrer Großeltern zusammen. Beide waren in Lagern untergebracht, mussten sich während des Kriegs immer wieder verstecken, bekamen aber auch Hilfe von fremden Leute.Sie haben gemeinsam viele Höhen und Tiefen erlebt, aber warum hat ihre Liebe nicht gehalten?  Mirandas Großmutter stellt ihr ihre Flüchtlingsakte zur Verfügung und bei Besuchen bei ihrem immer dementer werdenden Großvater kann sie ihm immer wieder Fragen zu seiner Vergangenheit stellen und so langsam formt sich ein Bild.

Miranda kümmert sich auch um das alte Haus in Frankreich und lernt dabei ihren zukünftigen Mann kennen, der sie bei ihren Recherchen unterstützt, ihr aber auch dabei hilft, ihre eigene Position im Leben zu finden.

Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und sehr berührend. Man kann das Leid nachfühlen, was vielen Menschen im 2. Weltkrieg angetan wurde. Das Buch ist ein berührendes Stück Zeitgeschichte und sehr lesenswert.



Donnerstag, 22. September 2016

Set in rot/weiß


Rot-weiß, das wirkt noch frisch und sommerlich, ich mag diese Farbkombination.


Deshalb habe ich mir ein Set in diesen Farben geperlt. Die Kette und das Armband sind gehäkelt, die passenden Ohrschmücker gefädelt. Seid ihr farbtechnisch schon im Herbst angekommen und geht es bei euch auch noch sommerlich zu?


Die Ohrschmücker seht ihr hier nochmal etwas genauer, bei dem Gesamtfoto gehen sie leider etwas unter.

Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 20. September 2016

5. Dezember


Nein, ich hab mich nicht im Datum geirrt! Ich beteilige mich auch in diesem Jahr wieder am kreativen Adventskalender im Tauschforum. 25 Teilnehmer werkeln dafür je 24 Päckchen für die anderen.


Ich bin diesmal am 05. Dezember an der Reihe. Meine kleinen Geschenke habe ich in Lacktütchen, die eigentlich für Tee gedacht sind, verpackt.


Mit einem Lackstift kann man sie gut beschriften.


Und als kleine Verzierung gibt es einen getöpferten Fischknopf. Ich bin gespannt, wie der bei den Teilnehmerinnen Verwendung finden wird. Natürlich verrate ich euch im Dezember dann auch was sich in den Päckchen versteckt.

Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ) und bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Samstag, 17. September 2016

Buchvorstellung: "Das Küstengrab" von Eric Berg


Heute stelle ich euch mal wieder einen Krimi vor. Hier schon mal der Klappentext:

Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie. 
Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …


Der Krimi beginnt mit Leas Entlassung aus dem Krankenhaus. Ihre Unfallverletzungen sind gut verheilt, aber eine Amnesie verhindert, dass sie sich daran erinnert, warum sie auf die Insel ihrer Kindheit zurückgekommen ist. Schon sehr früh hatte Lea diese verlassen und war mit ihrem Mann nach Argentinien gezogen. Als Fotografin ist sie sehr erfolgreich und hat Ausstellung auf der ganzen Welt. Was sollte sie also nach Poel geführt haben? Und weshalb sollte sie sich mit ihrer Schwester getroffen haben, mit der sie nie ein gutes Verhältnis hatte und mit der sie auch seit der Kindheit keinen Kontakt mehr hatte?

Lea besucht ihre Jugendfreunde, die damals eine eingeschworene Clique waren um diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Pierre, einer der Freunde, unterstützt sie dabei und bei ihm kann sie auch wohnen. Langsam bahnt sich eine Beziehung zwischen den beiden an. Ihre früheren Freunde sind ihr aber merkwürdig fremd. Da ist Mike, inzwischen verheiratet mit Jaqueline, der für sie Ausstellungen organisiert und sie auf der Insel halten will. Harry kümmert sich fast wahnhaft um die verfallene Klosterruine, damals der Lieblingsaufenthaltsort der Clique. Margarethe pflegt die totkranke Mutter und Pierre ist als Arzt im Ort tätig.

Im Laufe ihrer Recherchen findet Lea heraus, das Jaquelines Vater behauptet, das Grundstück der Klosterruine würde ihm gehören und er möchte die Ruine abreißen um dort eine Ferienanlage zu bauen. Leas Schwester Sabine hatte wohl herausgefunden, dass das Grundstück im Besitz ihrer Eltern war.

Und auch Julians damaliges Verschwinden wirft viele Fragen auf.

Der Krimi wird aus Leas Sicht erzählt, Auf Grund ihrer Amnesie muss sie sich auf die Berichte ihrer Freunde verlassen, aber so nach und nach blitzen bei ihr auch kleine Erinnerungsfetzen auf, die Fragen aufwerfen. Und sie spürt, dass es ein großes Geheimnis gibt. In wie weit ist Lea darin verwickelt? Was ist damals geschehen und war sie daran beteiligt?

Das Buch bleibt spannend bis ganz zum Schluß und ich kann es nur empfehlen. Ich werde jedenfalls gerne wieder Bücher von Eric Berg lesen.

Donnerstag, 15. September 2016

Oktoberfest


Zum Oktoberfest braucht Frau ein zünftiges Schmuckstück. Vor Jahren habe ich so eine Kette schon mal zum Verschenken gemacht und nun ist eine neue Version entstanden. Die Idee dafür habe ich im Perlenhäkel Forum entdeckt.


Die Brezel ist mit 2 Sterlingsilbermagnetverschlüssen in die Kette integriert und kann auch ohne die Brezel, also etwas dezenter getragen werden.


Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.