Häkelkette

Häkelkette

Dienstag, 25. Juli 2017

Müsli-Schalen


Diese Schüsselchen sind noch im letzten Porzellanmalkurs entstanden. Zeigen kann ich sie aber erst jetzt, weil sie ein Geburtstagsgeschenk für eine liebe Freundin waren.

Die Schalen haben außen verschiedene Türkistöne. Passend dazu wollte ich Schmetterlinge auf die Innenseiten malen.


Die Flügel habe ich in den selben Farbschattierungen gehalten. Die Körper habe wollte ich etwas witziger und moderner gestalten. Deshalb habe ich mich für feine Linien in schwarz entschieden. Zudem hat jeder Schmetterling sein ganz persönliches Aussehen bekommen.



Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/# ), bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ) und bei den DienstagsDingen ( http://dienstagsdinge.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Montag, 24. Juli 2017

Umbrien

 In diesem Jahr haben wir ja bereits einen Urlaub an der Ostsee verbracht und sehr genossen. Aber nun im Juli hatte mein Mann nochmal Urlaub und weil wir uns etwas Gutes tun wollten, haben wir uns mal wieder für Umbrien entschieden.

Diese hügelige Landschaft mit ihren vielen Sonnenblumenfeldern, den Pinien und Zypressen, wunderbaren alten Dörfern auf den Hügeln und vor allem dem Lago Trasimeno lässt mein Herz immer höher schlagen.


Allerdings haben wir uns diesmal nicht für ein Hotel, sondern aufgrund der guten Erfahrungen im letzten Jahr auf Sizilien, wieder für ein Agriturismo entschieden. Unsere Wahl fiel auf die Locanda Pettino.

Eigentlich gehört es zur Gemeinde Campello sul clitunno, das nicht weit von Foligno, unserem früheren Urlaubsziel entfernt ist. Allerdings liegt Pettino weit außerhalb, 17 km den Berg hoch auf 1000 m Höhe. Und das hat sich als ganz wunderbar erwiesen. Denn unten im Tal und bei unseren Ausflügen nach Gubbio, Deruta, an den Lago Trasimeno usw. hatten wir immer Temperaturen über 35 Grad. Oben auf dem Berg waren es immer 10 Grad weniger. So dass wir nach unseren Tagesunternehmungen immer gemütlich auf der Terrasse sitzen konnten.



Und das war dann unser Lieblingsplatz. Hier konnte man nach Herzenslust lesen, handarbeiten oder eines der hauseigenen Tiere bekuscheln.




Am Abend wurden wir dann im hauseigenen Restaurant (das eigentlich nur von Freitag bis Sonntag geöffnet hat) mit herrlichen umbrischen Spezialitäten und Trüffeln satt verwöhnt.


Trotzdem mussten wir natürlich auch dem Restaurant Ciao-Ciao am Lago Trasimeno einen Besuch abstatten. Das kennen wir schon seit ca. 15 Jahren und es ist immer wieder eine Freude dort zu sitzen und zu essen.


Ein ganz besonderer Lieblingsplatz liegt hoch über dem Lago Trasimeno, das Il Scoiattolo. Von dort aus hat man den wunderbarsten Blick über den ganzen See. Man kann auf der Barterrasse sitzen und etwas trinken oder, wenn man sich etwas ganz besonderes gönnen will, im Restaurant eine hervorragende Bistecca fiorentina genießen.


Wir haben unseren Urlaub auch diesmal wieder sehr genossen und sind und sicher: wir kommen wieder!

Samstag, 15. Juli 2017

Buchvorstellung: "Und jetzt lass und tanzen" von Karine Lambert


Gleich vorneweg: Dieses Buch ist ein echtes Schätzchen! Doch nun wie immer der Reihe nach. Hier kommt der Klappentext:

Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?

Zuerst war es das Cover, das mich bei diesem Buch angesprochen hat. Es hat so eine Leichtigkeit wie die Personen da in schwindelnder Höhe auf dem Drahtseil tanzen.... Ein Cover, das mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht hat.

Im Buch lernt man zuerst Marguerite kennen. Sie ist 78 Jahre alt und gerade Witwe geworden. Als junges Mädchen hatte sie ihren Mann Henri  kennengelernt und bei ihm Sicherheit gefunden. Ihre Beziehung verlief reibungslos, aber ohne allzu viel Nähe und Liebe. Henri war angesehener Notar, seriös und sehr konservativ. In Marguerites leben gab er den Ton an. Er bestimmte ihren Kleidungsstil, die Frisur und die Art der Lektüre.... Und Frederic ihr gemeinsamer Sohn ist ganz der Vater. Als Marguerite nun allein in ihrem Haus ist bekommt sie beinahe ein schlechtes Gewissen, als sie es wagt, den gewohnten Tagesablauf zu ändern, andere Bücher zu lesen und ihr Sohn ist entsetzt. Er schiebt es auf das Alter und meint, seine Mutter dürfe nicht alleine wohnen, sie wäre im Altersheim besser aufgehoben. Marguerite bespricht sich mit ihrem Hausarzt, der ihr zu einer Kur in den Bergen rät. Und obwohl ihr Sohn dagegen ist, dass sie alleine eine Reise unternimmt fährt sie los....

Dann lernt man Marcel Guedj kennen. Auch er ist Witwer und wohnt im selben Ort wie Marguerite. Aber so verschieden wie sie sind wären sie sich wohl nie über den Weg gelaufen. Marcel leidet noch immer unter dem Tod seiner Frau Nora, die er von Kindheit an geliebt hat. Die beiden sind im selben Ort in Algerien  aufgewachsen und beide Familien sind dann aus der Heimat geflohen. Als Nora wieder zurück geht bricht für ihn eine Welt zusammen  und erst als sie wieder bei ihm ist, ist sein Leben wieder lebenswert. Umso tragischer ist der Badeunfall am Meer bei dem Nora ums Leben gekommen ist. Marcels Tochter möchte, dass ihr Vater wieder mehr Lebensfreude bekommt und schenkt ihm eine Reise in die Berge.

Und dort im Kurhotel lernen sich die beiden dann kennen. Marguerite, die ihr Leben nach strengen Regeln verbracht hat, ist fasziniert von der Spontanität Marcels. Aber die beiden sind zuerst unsicher. Doch die Anziehung zwischen ihnen ist stark.  Zum Entsetzen ihres Sohnes reist sie mit ihm im Anschluss noch ein paar Tage ans Meer. Die beiden zweifeln selber. Kann es in ihrem Alter nochmal eine große Liebe geben? Die Familien sind dagegen, das ist ihnen bewusst. Ihre Beziehung schwankt zwischen Hoffnung und Mutlosigkeit.

Das Buch ist ganz wunderbar subtil geschrieben. Der Perspektivenwechsel zwischen den Personen macht es doppelt interessant zum Lesen. Man bedauert Marguerite, die nur Angepasstheit und Beherrschtheit kennt und freut sich mit ihr, wie sie langsam auftaut und kleine Schritte in eine neue Welt wagt. Man leidet mit Marcel, einem temperamentvollen Mann, der seine Frau viel zu früh verloren hat.

Das Buch ist zwar recht dünn, aber mit viel Gehalt. Es ist eine tiefgründige Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Es ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die überhaupt nicht kitschig daher kommt.

Für mich gibt es ja immer wieder sogenannte "Highlight"-Bücher. Bücher, die sich von den vielen anderen, durchaus lesenswerten unterscheiden, weil sie etwas ganz besonderes sind. Dieses Buch gehört definitiv dazu.

Donnerstag, 13. Juli 2017

klein und fein


Momentan komme ich nur dazu Kleinigkeiten für mich zu fädeln. Denn ob ihr es glaubt oder nicht, ich bin beschäftige mich gerade mit mehreren Adventskalendern. Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass Heidi und ich uns immer sehr aufwendige Kalender bescheren. Und auch mit einer Gruppe von lieben Perlenfreundinnen werden wir in diesem Jahr einen Kalender gestalten. Und zuletzt konnte ich auch im Tauschforum nicht widerstehen.  Damit diese vielen Päckchen dann auch rechtzeitig fertig sind habe ich schon vor einiger Zeit damit begonnen..... Und es macht mir wahnsinnig viel Spaß! Nur zum Zeigen habe ich deshalb nicht so viel.


Aber so ein kleines "Festival of lights" Armband von Jil Wiseman habe ich schnell dazwischen geschoben..... Die machen sich einzeln gut, besonders schön sind sie aber in Serie.... Es werden also noch weitere entstehen...

Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 11. Juli 2017

Sonnendrucke für die Sommerpost


Auch in diesem Jahr gab es vor kurzem eine Einladung zur SommerPostAktion ( https://post-kunst-werk.blogspot.de/ ). Diesmal sollen Stoffdrucke im Sonnendruckverfahren hergestellt werden. Die Teilnehmer sollten in Gruppen mit je 8 Personen aufgeteilt werden. Jeder sollte 8 Stoffstücke bedrucken und jeweils einem der anderen ein Stück schicken.  Primär dachte ich, das ist nichts für mich, weil ich ja keine Näherin bin und Stoffe nicht so zu meinem Beuteschema gehören. Aber Tabea zeigte mir gleich Beispiele, wie man diese Stoffe auch anders zum Einsatz bringen könnte. Als ich dann noch von Heidi ( http://meinsonnentagebuch.blogspot.de/ ) das Angebot bekam, mir ihr einen gemeinsam Stoffdrucktag zu machen, da war klar, dass ich an dieser Aktion teilnehmen würde.


So haben wir uns also letzen Donnerstag bei Heidi getroffen um gemeinsam unsere Sonnendrucke herzustellen. Das Wetter war absolut perfekt dafür. Als ich kam hatte Heidi den Tisch auf der Terrasse schon perfekt vorbereitet und auch die zu bedruckenden Stoffe lagen schon parat.

Die Musterschablonen hatten wir beide an den Vortagen schon zu Hause geschnitten. Zuerst versuchten wir, die Stofffarbe mit Sprühflaschen auf den feuchten Stoff zu bringen. Das funktionierte leider nur mäßig.... Deshalb gaben wir kurzentschlossen die Farbe in eine Kunststoffwanne und tauchten die Stoffe. Dann kamen die Schablonen drauf und wir warteten gespannt, bis die Sonne ihr Werk tat.


Seid ihr nun neugierig auf unsere Stoffe? Da müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Denn  unsere Stoffe werden im Laufe des Juli an die Teilnehmerinnen unserer Gruppen verschickt werden und erst wenn sie angekommen sind werde ich sie hier auf dem Blog zeigen. Jedenfalls waren wir so begeistert, dass wir deutlich mehr als erforderlich gedruckt haben.....

Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ), bei dein DienstagsDingen ( http://dienstagsdinge.blogspot.de/ ) und bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei. Und auch auf dem Post-Kunst-Werk-Blog könnt ihr schon Beispiele von Sonnendrucken und deren Verwendung sehen.

Samstag, 8. Juli 2017

Buchvorstellung: "Das Scherbenhaus" von Susanne Kliem


Auch in dieser Woche stelle ich euch ein spannendes Buch vor. Und wie ihr es gewohnt seid, beginne ich mit dem Klappentext:

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

Carla wohnt in der Nähe von Stade in einer allein stehenden Bauernkate, die sie sehr liebt. Sie arbeitet als Köchin im Restaurant ihres Schwagers. Der Tod ihrer Schwester hat die beiden noch mehr zusammen geschweißt. Allerdings wird ihr Leben momentan durch einen Stalker getrübt. Monatelang schickte er ihr immer wieder bedrohliche Fotos, die ihr große Angst machen, vor allem weil die Briefe inzwischen keinen Poststempel mehr tragen. Sie wurden persönlich in ihren Briefkasten geworfen. Der Stalker scheint ihr immer näher zu kommen.  Das versetzt Carla in Angst und Schrecken.
Da erhält sie einen Anruf ihrer Halbschwester Ellen. Sie ist eine gefragte Architektin und lebt in ihrem eigenen Haus in Berlin. Sie bittet Carla zu ihr zu kommen, weil auch sie sich bedroht fühlt. Carlas Freundin und ihr Schwager überreden sie, der Einladung Ellens zu folgen um Abstand zu ihrer Situation in Stade zu bekommen. Carla reist also nach Berlin und ist erstmal erschlagen vom Wohnhaus ihrer Schwester. Alles ist hier computergesteuert und sogar das Öffnen der Türen erfolgt über einen Code auf dem Handy. Doch Ellen kann es gar nicht erwarten, mit Carla das Haus zu verlassen. Sie gehen in ein Restaurant. Ellen bekommt einen Anruf, geht kurz aus dem Restaurant und kommt nie wieder..... Ein paar Tage später wird ihre Leiche aus der Spree geborgen. Ellen war betrunken und alle gehen davon aus, dass ihr Tod ein tragischer Unfall war. Aber Carla kann daran nicht glauben, zumal ihre Schwester sie ja nach Berlin gebeten hatte, weil sie sich bedroht gefühlt hatte. Sie beginnt also auf eigene Faust zu recherchieren. Die anderen Hausbewohner helfen ihr dabei. Da ist ein freundlicher älterer Herr, der ihr hilft, sich mit der Technik des Hauses zurecht zu finden und der ihr immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Da ist Christian, der eigentlich mit einem Modell liiert ist, aber dennoch Carlas Aufmerksamkeit auf sich zieht. ....

Das Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Carla ist eine sympathische Frau und ihre Erlebnisse mit dem Stalker machen sofort Gänsehaut. Als dann auch noch ihre Schwester ihr von ihrer Bedrohung erzählt hat mich das kurz etwas stocken lassen - so viel Zufall! (dachte ich zuerst) Und auch die Ereignisse im Berliner Haus erscheinen zuerst etwas dick aufgetragen. Aber so langsam kann Carla herausfinden, was ihre Schwester erlebt hat und was mit der Hausgemeinschaft los ist. Und die Spannung steigt und steigt. Die Autorin hat ihre Geschichte hervorragend konstruiert und es bleibt spannend bis zur letzen Seite. Also wieder mal ein Buch, das ich euch empfehlen kann.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Leinen für den Sommer


Auf dem Blog von Zwitscherhexe ( https://zwitscherhexe.wordpress.com/2016/06/ ) bin ich im letzten Jahr auf die Leinengarne von Lityarn ( http://www.goodyarnshop.com/index/linen/0-6 ) gestoßen. Der schöne Glanz, die vielen tollen Farben und der günstige Preis haben mich sofort zum Kauf verleitet. Zumal ich reines Leinen noch nie verstrickt hatte und ich das mal probieren wollte.



Das Garn hat eine LL von 600m/100g, eine LL die ich für Pullover sehr gerne verstricke. Gestrickt habe ich hier mit Nadelstärke 2,0. Das ist schon eine Herausforderung. Das Leinen muss auch ziemlich fest verstrickt werden, weil es doch sehr hart ist und ein recht unregelmäßiges Maschenbild ergibt.


Da Leinen ein ideales Sommermaterial ist, sollte daraus natürlich ein Sommerpullover entstehen. Das Modell habe ich mir selbst ausgedacht. Insgesamt gefällt mir der Pullover recht gut. Allerdings ist er doch so durchscheinend geworden, dass ich mir ein passendes Top zum drunter ziehen gekauft habe.
Der Halsausschnitt dürfte etwas größer sein. Da ich aber, wie ich das besonders gern mag, RVO gestrickt habe, ist eine Änderung an dieser Stelle im Nachhinein nicht mehr möglich.



Für die Ärmel habe ich ein feines Lochmuster ausgewählt. Und als Schmuckelement im Vorderteil zieht sich ein Lochmusterstreifen in der Mitte nach unten. Die untere Kante hat dann auch eine Lochmusterreihe bekommen.


Ich hab ja beim Einkauf gleich 2 Farben ausgesucht. Allerdings reicht es mir momentan vom Stricken mit Leinen, jetzt ist erstmal wieder was Anschmiegsameres dran.

Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.