Häkelkette

Häkelkette

Samstag, 23. Juni 2018

Buchvorstellung :" Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind" von Jonas Jonasson "enthält Werbung"


Sicher sticht der Name des Autors und der ungewöhnliche Titel euch auch gleich ins Auge. Viele von euch werden wie auch gleich an die vorhergehenden Bücher dieses Schriftstellers denken. Da war "Der Hunderjährige der aus dem Fenster sprang...." , ein vollkommen überraschendes, lustiges und skurriles Buch. Dann kam "Die Analphabetin die rechnen  konnte...." aus meiner Sicht etwas enttäuschend, weil es doch zu sehr ein Aufguß der ersten Geschichte war und nun also Mörder Anders. Erstmal hat mich der Klappentext neugierig gemacht und dann wollte ich doch zu gerne wissen, ob dem Autor diesmal wieder etwas Neues eingefallen ist. Doch bevor ich nun weiter ins Detail gehe kommt wie gewohnt der Klappentext:

Johan Andersson – seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch »Mörder-Anders« genannt – ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job sowie neue Freunde. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftstüchtigen Pfarrerin Johanna Kjellander, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit dem Hotel-Rezeptionisten Per Persson gründen sie eine »Körperverletzungsagentur« mit Mörder-Anders in der Rolle des Auftragsschlägers. Die Nachfrage läuft blendend. Bis Mörder-Anders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt, sich plötzlich für Gott interessiert und friedfertig werden will. Doch Stockholms Gangsterbosse haben mit ihm noch eine Rechnung offen und nehmen Mörder-Anders und seine Freunde gründlich in die Zange …

Augenzwinkernd und respektlos nimmt Jonas Jonasson die menschliche Profitgier aufs Korn und hat mit Anders einen unvergesslichen Anti-Helden erschaffen.

Zuerst lernen wir Per Persson kennen. Sein Großvater war ein reicher, weil gewitzter Pferdehändler. Leider wurden in der Landwirtschaft dann immer weniger Pferde gebraucht und so verlor der Großvater am Ende das Geld wieder komplett. Per Persson muss sich deshalb seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Schon als Junge landet er als Rezeptionist in einem kleinen Hotel, das zu Beginn stundenweise vermietet wurde und später dann zu einer Pension umgebaut wurde.  Um Geld für eine Wohnung zu sparen, lebt er gleich in einem kleinen Zimmer hinter der Rezeption. Seine Arbeit macht ihm Freude und er arbeitet sehr gewissenhaft. Eines Tages kommt der gerade aus dem Gefängnis entlassene Mörder Anders und fragt nach einem Zimmer.  Seine Körpersprache ist eindeutig und so kann Per nicht anders als im ein Zimmer zu vermieten. Kurz darauf lernt er bei einem Spaziergang die Pfarrerin Johanna Kjellander kennen. Sie wurde gerade aus ihrer Pfarrei entlassen, weil ihre Ansichten nicht zur Kirche passen. Wie sich herausstellt wurde sie auch nur auf den Druck ihres Vaters Pfarrerin. Weil sie auf der Straße steht, bietet Per ihr an ein Zimmer in der Pension zu beziehen. Und so kommen 3 völlig verschiedene Menschen zusammen. Und weil kurz darauf für Mörder Anders Geld abgegeben wird, für das er eine Körperverletzung begehen soll kommen sie schnell auf die Idee eine Körperverletzungsagentur zu gründen. Das Geschäft läuft hervorragend an und alle könnten wohl herrlich davon leben, wenn Mörder Anders nicht auf einmal Jesus begegnen würde.....

Na,wie hört sich das an? Sehr skurril nicht wahr? Aber wirklich auch sehr lustig. Das ist natürlich kein Buch, das man allzu ernst nehmen darf. Aber es überrascht von Anfang an, es bietet kurzweilige Unterhaltung, es hat überraschende Wendungen und es macht einfach Spaß, wenn  man sich drauf einlässt. Jonas Jonasson hat ja mit seinem "Hundertjährigen" hohe Maßstäbe gesetzt, aber dieses Buch ist für mich wieder sehr überzeugend.

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die dadurch nicht beeinflusst wurde.

Freitag, 22. Juni 2018

Norwegen - Teil 6


Auf dem Weg nach Lillehammer hatten wir dann noch eine Gelegenheit zum Besuch einer Stabkirche.


Und diesmal konnten wir sie auch von innen besichtigen.





Ein weiteres Highlight war der Besuch des Freiluftmuseums Maihaugen in Lillehammer.  Ein wunderschöner Spaziergang führt dort an einer weiteren kleinen Stabkirche vorbei,


an einem sehr hübschen See mit vielen Seerosen und Enten,


und an einem weiteren Teich an dem auch die alten Fischerhäuser stehen.


Außerdem gibt es ein Viertel mit typischen Stadthäusern aus allen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, alle original und sehr detailverliebt eingerichtet.



Am Bahnhof ist die Zeit stehen geblieben und



auch der alte Zug hat seine letzte Fahrt schon lange hinter sich.


Unsere Reise durch Norwegen  endete hier im herrlichen Luxusrestaurant auf der Fähre nach Kiel. Ein stilvoller Ausklang nach diesen wunderbaren Eindrücken.

Inzwischen hat uns der Alltag wieder, die Erinnerungen werden bleiben und ganz besonders nah werden sie mir beim Verstricken der mitgebrachten Wolle sein.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Kurzärmelschal "Etoile" Nummer 2


Zu leichten Sommerkleidern kann man am Abend ja öfter mal was Wärmendes brauchen. Bei vielen kommen dann Tücher zum Einsatz, aber ehrlich: ich finde die total unpraktisch. Da bin ich nicht der Typ dafür. Ich stricke sie zwar gerne, aber dann liegen sie......


Dieser Kurzärmelschal strickt sich genau so kurzweilig wie ein Tuch, schmückt auch genau so, trägt sich aber eben eher wie ein Jäckchen. Die Anleitung dafür ist von Brigit Freyer ( https://www.die-wolllust.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=Kurz%C3%A4rmelschal+Etoile ).
 Auch diesen habe ich mit 3,5 er Nadeln aus der Filace LaViosa ( https://www.die-wolllust.de/shop/Garne-Wolle/Filace-Medium/Filace-LaViosa:::614_617_596.html ) gestrickt.
Das Material ist durch den Kaschmiranteil wirklich sehr kuschelig und wärmend.


Dieses Teilchen habe ich inzwischen in ein Wanderpaket gesteckt. Mal sehen, wo es künftig bleiben darf.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Norwegen - Teil 5


Auf dem Weg zum nächsten Etappenziel hatten wir Gelegenheit, mit der Fähre über den Geiranger Fjord zu fahren.



Und hier lasse ich einfach die Bilder sprechen.





Auch an diesem Tag hatten wir phantastisches Wetter.


Dienstag, 19. Juni 2018

wuschelige Kugeln


  Im letzten Jahr hatte ich für unseren Mädelsadventskalender Häkelkugeln wuschelig überfädelt. Das gefiel mir richtig gut. Und so entstand die Idee, gleich eine ganze Kette mit integrierten Kugeln zu häkeln und die Kugeln dann zu überfädeln.


Nun ist meine neue Sommerkette fertig. Zwischen die Häkelnkugeln gesellt sich noch eine lampwork Perle von Heidi, die mit vielen Dots perfekt zu den wuscheligen Kugeln passt. Und diesmal zeige ich davon sogar ein Selfie (obwohl ich Selfies hasse!).


Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/ ), bei den Dienstags Dingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/ )  und bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/ ). Schaut doch mal vorbei.

Montag, 18. Juni 2018

Norwegen - Teil 4


Auf unserer Reise benutzten wir immer wieder kleine Fähren. Die gehören in Norwegen zu den unverzichtbaren Verkehrsmittel und fahren ständig.





Hier stehen wir auf dem Axla und genießen die Aussicht auf die Stadt Alesund.



Und such hier gab es wieder ein tolles Wollgeschäft....

Samstag, 9. Juni 2018

Norwegen - Teil 3


Heute zeige ich euch Bilder von Bergen. Diese Stadt hat mich gleich bei unserer Ankunft fasziniert.

 Die Gebäude um den Hafen sind vielfältig und interessant.



Am Hafen ist die Fischauswahl riesig und die Restaurants sehen toll aus, die Preise sind aber heftig...



 Hier ein Blick über die Dächer des Stadtteil Bryggen.

 Und hier ein paar Einblicke hinter die Fassaden.



Und, wie könnte es auch anders sein,ich habe eine tolles Wollgeschäft gefunden und mir besondere Souvenirs gekauft.