Häkelkette

Häkelkette

Montag, 19. Oktober 2020

Buchvorstellung: " To the point - The knitted triangle " von Laura Raven


 Heute habe ich mal was ganz andres für euch: ein Strickbuch. Ich hab das neulich bei einer Freundin gesehen und musste das haben.

Hier der Klappentext:

To the Point is a culmination of author Leila Raven's deep knowledge and experience in designing shawls. Focusing this title on triangular shawls, Leila expertly brings the knitter through different treatments of triangular shawl design, such as direction and shaping rates, favorite techniques for starting and finishing, plus she gives excellent tips on how to read your knitting when working a chart-only pattern. This book includes a dozen of Leila's own designs, in a range of yarn weights and textures, showcasing her own unique style.


Dieses Buch ist eine wundervolle Sammlung an Dreieckstüchern. In den verschiedenen Kapiteln gibt es Tücher die von unten nach oben gestrickt werden, von oben nach unten und von der Seite. Verwendung finden schöne rechts/links- und Zopfmuster. Die Tücher sind sportlich und alltaugstauglich, filigranes Lace gibt es hier nicht.

Was mir aber an diesem Buch besonders gut gefällt, sind die Bilder. Die Farben der Tücher harmonieren mit der Umgebung.... Ein wunderschönes Buch, in dem man auch gerne blättert wenn aktuell die Nadeln schon voll sind.


Diesen Beitrag stelle ich nun auch ins Lesezimmer von Karminrot ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2020/10/04/meine-herbstbuecher-im-oktober/ ). Schaut doch mal vorbei.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

noch eine Teekanne


Als es dieses Geschirr gab, hab ich gleich zugeschlagen und eine 2. Kanne erstanden. Schafe, Wolle. Stricken, Tee trinken..... das passt doch perfekt in die Jahreszeit.



 

Wie immer ist alles mit professionellen Farben gemalt und eingebrannt und damit auch spülmaschinenfest.


Und damit beteilige ich mich heute  bei Du für dich am Donnerstag ( https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-125/ ). Schaut doch mal vorbei.

Montag, 12. Oktober 2020

Buchvorstellung: "Kinder ihrer Zeit" von Claire Winter *enthält Werbung*


Zur Zeit lese ich besonders gerne Bücher, die ihn der jüngeren Vergangenheit spielen. Da passt dieses Buch perfekt dazu. Hier der Klappentext:


 Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...


Der 2. Weltkrieg schreitet voran und Ostpreußen muss mit dem Ansturm der Russen rechnen. Um ihre Kinder zu retten macht sich eine Mutter auf die Flucht. Doch schon sehr bald wird eines der Zwillingsmädchen krank und die Mutter ist gezwungen Unterschlupf zu suchen. Auf einem Bauernhof wird sie fündig, aber zu Essen gibt es da nichts mehr. Die Bäuerin gibt ihr den Schlüssel zu einem nahegelegenen Hof und bittet sie zu schauen. ob die geflohenen Bewohnen etwas Essbares zurückgelassen haben. Die Mutter macht sich mit Emma auf den Weg, Alice bleibt bei der Bäuerin zurück. Doch in der kurzen Zeit ihrer Abwesenheit wird das Dorf von den Russen eingenommen und die Bewohner getötet. Zu gern würde die Mutter ihrer Tochter beistehen, aber Emma braucht sie genau Ihre einzige Kraft zum Überleben ist die Sorge für ihre Tochter Emma. Mit ihr kommt sie schließlich nach Westberlin und baut sich eine neue Existenz auf. In Max findet Emma einen guten Freund, mit dem sie gemeinsam aufwächst. Später wird Max den Ostflüchtlingen helfen und Jura studieren.

Emma macht eine Ausbildung. Dass ihre Schwester wirklich nicht mehr lebt kann sie nicht ganz glauben, denn ihre Zwillingsverbindung ist nie abgerissen. Als sie dann auf der Straße von einem fremden Mann angesprochen wird erkennt sie, dass er sie wohl für ihre Schwester gehalten hat. Das bringt sie dazu, die Unterschrift ihrer Mutter zu fälschen und einen Suchantrag nach Alice zu stellen. Doch auch der läuft erstmal ins Leere.

Alice wurde aber tatsächlich von einem russischen Soldaten gerettet. Sie wächst zwar in verschiedenen Heimen auf, aber der Kontakt zu Sergeij bleibt ständig bestehen und hilft ihr über die Zeit. Alice wird als Kind Ostdeutschlands erzogen und ist überzeugt vom Sozialismus. 

Schließlich findet auch Alice ihre Heimakte und erfährt von dem Suchantrag. Sie macht sich nun ihrerseits auf die Suche nach ihrer Schwester und wird auch fündig. Emma und Alice habe sich wieder. Ein Wermutstropfen ist, dass die Mutter inzwischen gestorben ist.

Äußerlich gleichen die beiden Schwestern sich immer noch wie ein Ei dem anderen, aber ihre Gesinnung und Erziehung könnte nicht unterschiedlicher sein.....

Über Alice lerne Emma den Physiker Julius kennen und lieben. Er ist kein glühender Anhänger des Sozialismus und lebt nur wegen seines kranken Vaters noch im Osten. Sein bester Freund und Kollege ist aber bereits in den Westen geflüchtet.

Bei einem Besuch in Westberlin wird Julius Zeuge, wie sein Freund entführt wird und nach Russland verschleppt wird......


Ein wahnsinnig starkes Buch mit sehr starken Charaktären. Die Personen sind sehr deutlich ausgearbeitet und werden einem schnell sympathisch. Auch die Beweggründe für ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar.

Die Zeit vor dem Mauerbau muss besonders in Berlin eine heftige Herausforderung gewesen sein. Hier geht es um völlig verschiedenen Weltanschauungen, um Spionage und Gegenspionage.

Das Buch ist ein tolles Stimmungsbild dieser Zeit, gleichzeitig spannend wie ein Krimi, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ein Buch, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und das mich keine Minute gelangweilt hat. Meine Empfehlung: unbedingt lesen!

Mir wurde das Buch vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt, dafür sage ich herzlichen Dank. Meine Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst und entspricht komplett meiner eigenen Meinung.

Diesen Beitrag verlinke ich nun auch ins Lesezimmer von Karminrot, dort könnt ihr auch Andreas Beitrag zu diesem Buch lesen. ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2020/10/04/meine-herbstbuecher-im-oktober/ )

Donnerstag, 8. Oktober 2020

ein neues Teeset


Porzellanmalerei macht mir großen Spaß und so bin ich immer auf der Suche nach schönem weißem Porzellan.



Letztes Jahr gab es diese Set bei Penny. Jeweils 2 Tassen zusammen mit passenden Korkuntersetzern und die passende Kanne mit Bambushenkel.




 

Der Kurs im Frühling war ja wegen Corona abgesagt worden. Nun dürfen wir wieder malen und ich hab auf meinem Geschirr ein paar Fischlein springen lassen. Wie immer mit professionellen Farben gemalt und damit spülmaschinenfest.


Und damit beteilige ich mich heute bei Du für dich am Donnerstag ( https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-124/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 6. Oktober 2020

ein kleines Set zum Geburtstag


Unsere Nachbarin hatte Geburtstag. Üblicherweise gibt es Glückwünsche mit ein paar Blümchen oder Pralinen. Aber kurz vorher waren wir ein paar Tage weg und da hat die Gute unsere Katzen mit Frühstück versorgt, dafür wollte ich mich gerne bedanken.



Deshalb habe ich ihr diese Ohrstecker mit Echtsilberbrisuren gefädelt und zum Geburtstag gab es dann noch das passende Armband.



 

Damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/2020/10/linkparty-430.html ) und bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2020/10/handmade-on-tuesday-184.html ). Schaut doch mal vorbei.

Montag, 5. Oktober 2020

Buchvorstellung: "Die Wunderfrauen" von Stephanie Schuster


Auch diesmal kommt mein Buch der Woche montags.. 

Hier der Klappentext:

 Vier starke Frauen zwischen Wirtschaftswunder und Hippiezeit, zwischen Nylons und Emanzipation, zwischen Liebe und Freundschaft - die Wunderfrauen-Trilogie


„Darf‘s ein bisschen mehr sein?“ 1953, zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre, träumt Luise Dahlmann von ihrem eigenen kleinen Lebensmittelgeschäft. Hier soll es nach Jahren des Verzichts wieder alles geben, was das Herz begehrt. Sie sieht es schon vor sich: die lange Ladentheke mit großen Bonbongläsern darauf, eine Kühlung für Frischwaren, Nylonstrümpfe, buttriger Kuchen, sonntags frische Brötchen … und das Beste daran: endlich eigenständig sein. Endlich nicht mehr darüber nachdenken, warum ihre Ehe nicht so gut läuft, endlich sie selbst sein und etwas wagen.
Drei Frauen werden immer wieder Luises Weg kreuzen: Annabel von Thaler, die wohlhabende Arztgattin von nebenan, die junge Lernschwester Helga Knaup und Marie Wagner, geflohen aus Schlesien. Sie alle haben in den Zeiten des Aufbruchs und des Neubeginns einen gemeinsamen Wunsch: Endlich wieder glücklich sein.

Der erste Band der Wunderfrauen-Trilogie - drei Romane über vier Freundinnen, deren Leben wir über drei Bände von den Wirtschaftswunderjahren Mitte der 1950er bis zu den Olympischen Spielen 1972 begleiten können.

Der 2. Weltkrieg ist vorbei und in den 50er Jahren geht es aufwärts. Doch die Rolle der Frau hat mit unserer heutigen Lebensweise nicht viel zu tun. 4 Frauenleben werden in diesem Roman beschrieben. Da ist Luise. Jahrelang hat sie ihre Schwiegermutter gepflegt und dafür kein gutes Wort von ihr geerntet. Doch nun ist diese gestorben und hinterlässt Luise ein kleines Vermögen. Damit kann sie ihren Mann überzeugen, sich den Wunsch nach einem eigenen Laden zu erfüllen. Nur ihr Kinderwunsch geht nicht so einfach in Erfüllung.....
Nebenan im großen Herrenhaus wohnt Annabel von Thaler, Ehefrau des angesehenen Leiters der Frauenklinik in Starnberg. Ihrem Mann kann sie aber kaum was recht machen und sie muss auch hinnehmen, dass er immer wieder Liebschaften hat. Ihren Sohn liebt sie abgöttisch, doch eines Tages kommt es zu einem schweren Unfall, bei dem sie ihren Sohn gerade noch retten kann...
Helga Knaup ist die Tochter eines reichen Unternehmers. Doch die Erwartungen ihrer Eltern kann und will sie nicht erfüllen. So läuft sie von zu Hause weg und beginnt in der Starnberger Klinik eine Krankenschwesternausbildung. Hier muss sie sich den Stand unter den Kolleginnen erst erkämpfen und auch Annabel fürchtet bei ihr wieder um die Treue ihres Mannes. Helga lernt dann ihre große Liebe kennen, einen schwarzen Amerikaner. Sie träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch dann ist der Soldat von einem Tag auf den anderen verschwunden und Helga schwanger...
Marie musste aus Schlesien fliehen. Nur ein kleiner Koffer ist ihr aus ihrem alten Leben geblieben. Mit ihrem letzten Geld kauft sie sich eine Fahrkarte um sich auf einem Gut als Bereiterin vorzustellen. Doch Frauen haben in dieser Welt keine Chance. Völlig mittellos steht sie da, als ein Mann ihr Hilfe anbietet und sie mit auf seinen Bauernhof nimmt. Dort lernt sie auch den behinderten Bruder kennen. Ein wenig ängstlich bleibt sie zunächst bei den beiden Männern. Doch schon bald ist der Hof und die Arbeit dort der Mittelpunkt ihres Lebens. Doch dann taucht ihr Jugendfreund auf....

Die Kapitel sind jeweils einer Frau zugeordnet. Doch schon bald wird beim Lesen klar, was die Frauen miteinander zu tun haben. Jedes Leben ist sehr authentisch erzählt und die Frauen sind durchweg sympathisch, auch wenn sie am liebsten vor manchem Fehler bewahren möchte...

Ein sehr unterhaltsames Buch, das einen mitnimmt in die 50er Jahre........ Den nächsten Band hab ich schon vorbestellt.

Diesen Beitrag stelle ich nun ins Lesezimmer von Karminrot ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2020/10/04/meine-herbstbuecher-im-oktober/ ). Schaut doch mal vorbei.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

ein weiterer Kreativtag


Neulich war ich wieder bei Heidi zu einem Kreativtag eingeladen. Diesmal hatten wir uns Kleisterpapier als Thema genommen.

Heidi hatte den Kleister schon vorbereitet und so konnten wir gleich unsere Papiere mit der ersten Schicht bemalen,



Zusammen mit den alten Seidenmalfarben ergibt der Kleister ein tolles Malmedium.



Der Wettergott war uns hold und so trockneten unsere Papiere schnell auf der Terrasse. Dann folgte eine zweite Farbschicht und mit Holzstempeln konnten wir dann noch Motive aufbringen.



 

Der Tag verging wieder wie im Flug. Nun haben wir genug Papier, um bei einem neuen Treffen wieder mal Schachteln zu kleben.


Und damit beteilige ich mich bei Du für dich am Donnerstag https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-123/ . Schaut doch mal vorbei.