Häkelkette

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Sonntag, 19. September 2021

Buchvorstellung: "Wunderfrauen: Freiheit im Angebot" Band 3 von Stephanie Schuster


Den letzten Band dieser Trilogie hatte ich mir bereits vorbestellt und nun auch gleich gelesen. Der Klappentext:


Der dritte Band der Wunderfrauen-Trilogie: Vier Frauen zwischen Wirtschaftswunder und Hippiezeit, zwischen Nylons und Emanzipation, zwischen Liebe und Freundschaft

1972, während der Olympischen Spiele in München, kämpft Luise mit allen Mitteln darum, ihr kleines Lebensmittelgeschäft in Starnberg trotz der Supermarktkonkurrenz zu erhalten. Außerdem muss sie sich eingestehen, dass ihre Ehe nun endgültig am Ende ist – und mit dem neuen Gesetz zur Ehescheidung wagt sie einen ungeheuerlichen Schritt. Rückhalt in diesen turbulenten Zeiten geben ihr die drei Freundinnen: Helga, die von einer eigenen Arztpraxis träumt, Marie, die alle Energie in ihren Reiterhof steckt und Annabel, die sich endlich der Vergangenheit ihrer Familie stellt. Bei all den neuen Chancen merken sie: Das größte Abenteuer ihres Lebens fängt jetzt erst an.

Der 3. Band der Wunderfrauen-Trilogie – drei Romane über vier Freundinnen, deren Leben wir über von den Wirtschaftswunderjahren Mitte der 1950er bis zu den Olympischen Spielen 1972 begleiten können.

Band 1 »Alles, was das Herz begehrt«
Band 2 »Von allem nur das Beste«
Band 3 »Freiheit im Angebot« (25.08.2021)


Diese Trilogie hab ich mit großem Vergnügen gelesen. Die Wege 4 völlig verschiedener Frauen kreuzen sich und so langsam entsteht Freundschaft. Trotzdem lebt jede ihr eigenes Leben und man erfährt sehr viel über die Zeit der 50er Jahre. Diesmal geht es weiter... Luises Laden wird so langsam von den großen Supermärkten verdrängt. Helga möchte eine eigenen Praxis aufmachen, aber ihre Eltern treten wieder in ihr Leben und versuchen ihren Sohn zu beeinflussen, Marie hat mit großer Hingabe nach dem Tod ihres Mannes einen Reiterhof aufgebaut und Annabell versteht so langsam die Geschichte ihres Mannes und erlebt dabei so manche Überraschung.

Auch dieses Buch ist wieder sehr kurzweilig und unterhaltsam geschrieben. Und auch hier ist der geschichtliche Hintergrund sehr interessant. Allerdings finde ich, dass in diesem Band zu dick aufgetragen wurde, da hat die Autorin wohl versucht, wichtige geschichtliche Ereignisse wie die Olympiade 72 in München mit dem Attentat und den Mauerbau mit den Fluchtversuchen unbedingt ins Buch zu bringen. So wird die Geschichte doch so langsam unglaubwürdig und an manchen Stellen auch seicht, wenn plötzlich der Vater von Helgas Sohn gefunden wird..... sehr rührselig.

Ich empfehle diese Trilogie trotzdem als kurzweilige Unterhaltung und verlinke den Beitrag ins Lesezimmer von Karminrot ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2021/09/10/viel-zu-viele-buecher-september-buecher-2021/ ). Schaut doch mal vorbei.

Donnerstag, 16. September 2021

Maari Cardigan


Beinahe hätte ich euch meinen Maari Cardigan ( https://www.ravelry.com/patterns/library/maari-cardigan ) vorenthalten. Das Stricken hat sich auch ganz schön hingezogen, weil mir kraus rechts nicht so gut von der Hand geht und außerdem furchtbar langweilig ist. 

Trotzdem bin ich froh, dass ich durchgehalten habe, denn die fertige Jacke gefällt mir nun sehr gut.

Gestrickt habe ich aus Drops Alpaca mit Nadelstärke 2,5.

Die wunderschöne Verschlussnadel hat mir eine liebe Perlenfreundin gefädelt.



 Auch von hinten sieht die Jacke gut aus.

Und damit beteilige ich mich heute bei Du für dich am Donnerstag ( https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-173/ ). Schaut doch mal vorbei.

Mittwoch, 15. September 2021

Auf den Nadeln im September


Auch in diesem Monat habe ich viele Projekte auf der Nadel. Oben im Bild seht ihr meinen Teststrick für den Cardigan Grace von Knitforpassion. Hier stricke ich mit der Wollmeise Blend, ein Material, das ich sehr gerne mag, weil es herrlich kuschelig ist, leider neigt es zum Pillen. Gestern ist der 2. Ärmel noch fertig geworden. Jetzt fehlen noch ein paar Zentimeter Länge und die Umrandung.



Weil ich im Urlaub etwas völlig Unkompliziertes stricken wollte habe ich mir einen Ivoor ( https://www.ravelry.com/patterns/library/ivoor angeschlagen. Ich denke, die Farbe Hochofen von Schoppel Merino 100 kommt bei dem schlichten Modell gut zur Geltung und wird meine neuen Chanin-Röcke wunderbar begleiten.



Den Rosenkuss ( https://www.ravelry.com/patterns/library/rosenkuss ) hab ich als Nebenbei-Projekt begonnen. Die EcoPuno strickt sich ganz wunderbar. Ich bin schon am überlegen, ob ich diese Qualität nicht auch mal für einen Pullover verwenden soll. Ich befürchte nur, dass der feine Flausch zum Pillen neigt. Hat da jemand von euch Erfahrung?



 Zu guter Letzt ist noch das CoCora ( https://www.ravelry.com/patterns/library/cocora ) aus der Holst Titicaca auf der Nadel. Das wartet jetzt auf ruhige Stündchen, denn der Chart braucht Beachtung. Dann wird das aber ein sehr feines Projekt.

Ihr seht also, es gibt viel zu tun. Ich verlinke diesen Beitrag nun zu Karminrot ( https://karminrot-blog.de/2021/09/10/herbststrickerei-nadelgeplapper-15-21/ ). Dort seht ihr was andere gerade so auf den Nadeln haben, nicht dass versehentlich die eigene Liste kürzer wird. Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 14. September 2021

Mini-Farfalle im Set


 Mini-Farfalle reizen mich immer wieder mal zum Verhäkeln. Die Schmuckstücke bekommen eine schöne Struktur. Und der verwendete Perlenmix ergänzt die Farfalle ganz toll.

Damit beteilige ich mich heute am Creativsalat: https://creativsalat.de/creativsalat-linkparty-35/ und bei Handmade on Tuesday: https://handmadeontuesday.blogspot.com/2021/09/handmade-on-tuesday-196.html . Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 12. September 2021

Buchvorstellung: "Die Douglas Schwestern" von Charlotte Jacobi


 

Weiter geht es mit meiner Vorliebe für Frauenbiographien. Diesmal habe ich mir das Buch über die Douglas Schwestern ausgesucht. Hier der Klappentext:

So betörend wie ein edler Duft: Die Geschichte der großen deutschen Parfümerie als historische Saga über mutige Frauen

Jeder kennt das Unternehmen, kaum jemand die Geschichte. Bestsellerautorin Charlotte Jacobi zeichnet die Anfänge der Parfümerie Douglas nach – eine fesselnde Historie wahrer Emanzipation!

Wer heute eine Douglas-Filiale betritt, ist auf der Suche nach Eleganz, Luxus und Schönheit. Davon wurden auch die Schwestern Anna und Maria Carstens magisch angezogen, als sie 1910 die erste Douglas-Parfümerie am Neuen Wall in Hamburg eröffneten. Doch bevor aus dem Herzensgeschäft ein Imperium werden konnte, mussten die zwei jungen Unternehmerinnen mutig gegen alle Widerstände kämpfen – auch in der eigenen Familie.

Erneut widmet sich Charlotte Jacobi im Auftakt zu ihrer dritten Familiensaga »Die Parfümerie« starken Frauen, die das Bild einer Gesellschaft unter männlicher Herrschaft kräftig durcheinandergewirbelt haben.

Mit historischem Gespür und voller Gefühl nähert sich Charlotte Jacobi dieses Mal an reale Vorbilder an und gibt so einer fast vergessenen Episode großen Unternehmertums ein durchsetzungsstarkes, weibliches Gesicht.

Das Buch erzählt die spannende Geschichte der Gründung der Douglas Parfümerien. Maria und Anna Carstens waren schon als Kinder den schönen Düften verfallen und so trotzen sie ihrer Familie und den guten Sitten und eröffnen ein eigenes Geschäft.

Leider erfährt man erst im Nachwort, dass der größte Teil der Geschichte wohl erfunden ist und das Buch eher ein Roman als eine Biographie ist. Dennoch habe ich es sehr gern gelesen, eine leichte Unterhaltungslektüre. Nett geschrieben, ein zweiter Band reizt mich da aber nicht.

Diesen Beitrags stelle ich nun ins Lesezimmer von Karminrot ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2021/09/10/viel-zu-viele-buecher-september-buecher-2021/ . Schaut doch mal vorbei.


Sonntag, 5. September 2021

Buchvorstellung: "3 1/2 Stunden Wie entscheidest du dich?" von Robert Krause


 Rein zufällig bin ich auf dieses Buch stoßen und konnte nicht widerstehen. Hier der Klappentext:

13. August 1961, 8:10 Uhr. Pünktlich verlässt der Interzonenzug D-151 die bayrische Hauptstadt in Richtung Ostberlin. Die meisten Passagiere sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat, die DDR. Plötzlich macht im Zug das Gerücht die Runde, dass die Grenze dichtgemacht wird – für immer. Unter den Reisenden sind Familien mit Kindern, eine Musikband, ein Kommissar, eine Spitzensportlerin. Sie alle haben ihre Vergangenheit, ihre Geheimnisse und ihre Sehnsüchte im Gepäck. Und jede und jeder Einzelne hat nun dreieinhalb Stunden Zeit, Halt für Halt, die Entscheidung des Lebens zu treffen: «Fahre ich zurück, oder steige ich vor der Grenze aus und beginne neu?» Die Zeit läuft.

«Dreieinhalb Stunden» ist ein soghaft spannender Roman, der, angelehnt an den großen TV-Film, packend und emotional deutsch-deutsche Zeitgeschichte erzählt – und uns zugleich eine existenzielle Frage stellt: «Was würde ich machen, wenn ich innerhalb weniger Stunden die Entscheidung meines Lebens treffen müsste?»

Dieses Buch ist ein Roman  und basiert nicht auf wahren Begebenheiten. Dennoch kann man sich gut vorstellen, dass es genau so gewesen sein könnte.

Den letzten Zug von München nach Ostberlin vor dem Mauerbau hat es wirklich gegeben. Und tatsächlich wurden die Menschen im Zug davon überrascht, dass die Grenzen geschlossen werden. Innerhalb 3 1/2 Stunden mussten sie entscheiden, ob sie ihr altes Leben Ostdeutschland weiter führen wollten, mit allen Schikanen durch die Stasi und keiner Möglichkeit dem zu entfliehen, oder ob sie mit leeren Händen im Westen neu beginnen sollten....

Der Roman ist sehr lebendig geschrieben und man kann sich sehr gut in die Personen hinein versetzen, so verschieden sie auch sind. Und man möchte wirklich nicht in deren Haut stecken...

Ein sehr beeindruckendes Buch über ein Stück Zeitgeschichte, das ich nur empfehlen kann. Den Film hab ich nicht gesehen, brauch ich nach diesem Buch auch nicht. 

Diesen Beitrag verlinke ich nun ins Lesezimmer von Karminrot ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2021/08/10/wer-hat-an-der-uhr-gedreht-august-buecher/ ). Schaut doch mal vorbei.

Donnerstag, 2. September 2021

eine dicke Cellini


 Diese Kette ist aus einem Kit entstanden, das eigentlich für ein Armband gedacht war.  Angesprochen hatte mich damals vor allem der tolle Mix aus verschiedenen Perlenformen und die harmonischen Farben. Als Armband war mir die Cellini aber zu dick und zu unbequem zu tragen.  Also hab ich kurzerhand Seitenteile angefädelt und eine Kette draus gemacht. So trägt sich das jetzt sehr angenehm.

Und damit beteilige ich mich heute bei Du für dich am Donnerstag  (https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-171/ ). Schaut doch mal vorbei.