Häkelkette

Häkelkette

Donnerstag, 19. Juli 2018

Hortensienblüte


Hortensien gehören zu meinen Lieblingsblumen. Leider schwächelt die größte auf der Terrasse in diesem Jahr, sie hatte im Winter zu viel Frost abbekommen.  Zu Glück ist die Saison ja lange und man kann sich bis weit in den Winter noch an den Blütenständen freuen.


Nun habe ich mir noch eine Blüte getöpfert. So blüht mein Strauch nun ganzjährig.

Montag, 16. Juli 2018

Frühlings-Renette *enthält Werbung*


Anett (Fadenstille) hatte mich zum Teststrick ihres neuen Pullovers eingeladen. Das hab ich natürlich gerne gemacht. als Material schlug sie die Online Linie 321 ( 100 % Seide, 150 m LL/50 g) vor. Das Material hab ich mir dann auch gegönnt und war gleich von der wunderbaren Haptik überzeugt.


 Beim Stricken zeigte sich dieses Material aber als echte Diva. Meine Maschenprobe hatte ich mit Nadelstärke 2,5 gemacht und damit genau Anetts Vorgaben erreicht. Allerdings schien mir das Maschenbild schon sehr eng. Dazu kam, dass sich der Renette-Zopf stark zusammen zieht, mein Kopf passte nicht durch den Ausschnitt. Also hab ich gleich nochmal geribbelt und mit Nadelstärke 3, 5 begonnen. Nun passte der Ausschnitt, aber schon weit vor dem Erreichen der angegebenen Raglanlinie , schien mir das passend zu sein. Auf Empfehlung von erfahrenen Seidenstrickerinnen habe ich das Teil nass gemacht und musste feststellen, dass das Gestrick sich ganz grauenhaft vergrößert hatte. Und das Strickbild gefiel mir mit dieser großen Nadelstärke auch nicht. Also war nochmal ein Neuanfang fällig. Der Ausschnitt hatte mir zwar gepasst, aber ich muss zugeben, dass ich kein Freund von so anliegenden Ausschnitten bin. Vor allem im Sommer, habe ich es schon gerne luftig leicht. Und weil ich eh geribbelt habe, habe ich mir dann auch einen eigenen Ausschnitt konzipiert und mit Nadelstärke 3,0 gestrickt. 


Auch hier habe ich das Gestrick  mehrmals zwischendurch nass gemacht. Nun passt der Pullover aber recht gut, die Ärmel könnten etwas enger sein.  Da ich die Wolle geribbelt hatte wurde das Maschenbild dann nicht mehr so glatt. Wer ribbelt sollte die Wolle also vor dem erneuten Verstricken unbedingt auf die Haspel spannen. Das Material ist auch so sehr empfindlich beim Stricken. Die Seide besteht aus vielen feinen Fäden, die nicht sehr stark verzwirnt sind. Dabei muss man mit der Nadel wirklich sehr aufpassen, dass man alle Fädchen erwischt, vor allem beim Renette-Zopf. Der Pullover trägt sich nun sehr angenehm. Aber ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich dieses Material nochmal verarbeiten möchte......

Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/2018/07/linkparty-340.html ), bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2018/07/handmade-on-tuesday-158.html ) und bei den Dienstags Dingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/2018/07/2918.html ). Schaut doch mal vorbei.


Sonntag, 15. Juli 2018

Buchvorstellung: "Simon" von Marianne Frederiksson


Heute habe ich ein ganz besonderes Buch für euch. Eine Freundin hatte es mir empfohlen, weil sie die Sprache so toll fand und ich hab es mir dann gleich gekauft. Erst danach wurde mir bewusst, dass   mir diese Autorin gar nicht unbekannt ist, "Hannas Töchter", das ich ebenfalls sehr gerne gelesen hatte, stammt auch von ihr.

Doch nun zu diesem Buch: Den Klappentext lasse ich ausnahmsweise mal weg, er passt so gar nicht zum Buch.

Simon ist die Geschichte eines Jungen jüdischer Abstammung  der in den Schweden aufwächst im Zeitraum des 2. Weltkriegs.  Bei seinen Eltern Karin und Eric wächst er behütet und umsorgt auf und weiß nicht, dass er adoptiert ist. Erst im Laufe des Buchs wird klar, dass seine Tante seine richtige Mutter ist und sein Vater ein jüdischer Musiker, der aber nicht mehr in Schweden lebt. Wegen seines anderen Aussehens wird er oft von seinen Mitschülern gehänselt. Erst als er auf dem Gymnasium einen anderen jüdischen Jungen kennen lernt, findet er einen guten Freund. Und auch der Vater es Jungen freundet sich mit der Familie an..

Das alles klingt nun ziemlich nüchtern, aber das Buch ist wunderbar. Marianne Frederiksson schreibt ganz wunderbar einfühlsam in einer sehr bildhaften Sprache. Man möchte das Buch schnell lesen, weil man ja wissen möchte, wie es weiter geht, gleichzeitig möchte man darin versinken und die Bilder im Kopf genießen. Für mich ist das ein Buch, das man nicht nur einmal liest.

Ich hab es nach dem Lesen auch gleich an 2 Freundinnen verschenkt. Eine meinte, es hätte ihr sehr gut gefallen, sie fand nur die Frauen im Buch etwas zu edelmütig.... Die zweite hat es erst gestern bekommen, ich bin gespannt, was sie dann dazu sagt.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust es zu lesen? Eure Meinung würde mich interessieren.

Freitag, 13. Juli 2018

Ein Sommerstrauß


Diesen herrlichen Sommerblumenstrauß habe ich gestern geschenkt bekommen. Das ist ein Grund für den Freutag ( https://freutag.blogspot.com/2018/07/freutag-264.html )  und auch für die Freitagsblumen von Holunderblütchen ( https://holunderbluetchen.blogspot.com/2018/07/friday-flowerday-2818-Malven-und-Holunderbeeren.html ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 10. Juli 2018

Goldfische


Von Heidi hatte ich mir kleine Goldfische gewünscht und sie hat das wieder ganz wunderbar umgesetzt.


Zuerst waren die für ein Armband geplant, aber dann war mir schnell klar, dass ich die in einer Kette verwuscheln wollte.


Und so ist die Idee mit dem eingeschlossenen Fischeteil entstanden.


Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/ ), bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2018/07/handmade-on-tuesday-158.html ) und bei den Dienstags Dingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/2018/07/2818.html ). Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 8. Juli 2018

Buchvorstellung: "Der Klang der ungespielten Töne" von Konstantin Wecker *enthält Werbung*


Ganz zufällig bin ich auf dieses Buch von Konstantin Wecker gestoßen. Ich wusste gar nicht, dass der Liedermacher auch Bücher schreibt. Das fand ich interessant.... Hier kommt der Klappentext:

Auf seiner Suche nach der Wahrheit der Musik droht der junge talentierte Musiker Anselm Cavaradossi sich selbst zu verlieren. Weder Blues noch Rock 'n' Roll noch die Begegnung mit dem geheimnisvollen Lehrer Karpoff vermögen seine Sehnsucht zu stillen. Enttäuscht gerät er in die Fänge des Musikbusiness: Partys, falsche Freunde und die Ehe mit einer Frau, die er nicht liebt. Erst die Cellistin Beatrice öffnet ihm die Augen …
Mit der Sinnlichkeit, die auch seine Lieder unvergessen macht, erzählt Konstantin Wecker von Träumen, zerstörten Illusionen und von der Kraft der Kunst, das Leben zu verwandeln.

Anselm hat das totale Gehör. Das macht es ihm nicht immer leicht, sich in unserer Welt der Misstöne zu bewegen. Schon während seiner Schulzeit feiert er mit seiner Musik große Erfolge, aber er ist nie zufrieden. Dann begegnet der Karpoff, einem geheimnisvollen Menschen, der ihm verspricht, den Gipfel des Könnens zu erreichen wenn er sich ihm als Lehrer vollkommen anvertraut.....

Zuerst dachte ich, na das ist ja ein kleines Büchlein, aber es ist wirklich unglaublich, welche Intensität in diesen Seiten steckt. Und man fühlt mit Anselm, der als großes Genie auch erleben muss, dass die Grenze zum Wahnsinn nicht weit ist......

Ich hab gelesen, dass das Buch autobiografische Züge haben soll. Dazu kann ich nichts sagen, denn dafür kenne ich Konstantin Wecker zu wenig. Das war für mich aber auch nicht wichtig, ich fand den Einblick in einen so genialen Geist einfach nur spannend.

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Rezension wurde dadurch aber nicht beeinflusst und stellt meine eigenen Meinung dar.

Donnerstag, 5. Juli 2018

gemixtes Design *enthält Werbung*


In den letzten Wochen sind mir auf Ravelry viele schöne Sommerpullover begegnet. Da hatte ich Lust, auch mal einen zu stricken. Meine gewohnten Qualitäten kommen da nicht in Frage, Wolle ist mir für einen leichten Sommerpullover zu warm. Baumwolle mag ich zum Verstricken grundsätzlich nicht so gerne, einen Synthetikanteil wollte ich auch nicht haben und das Material sollte auf jeden Fall schön dünn sein. So bin ich dann auf die "Bora" (reine Bouretteseide, 600 m LL/100 g )  gestoßen. ( https://www.wollerey.de/produkt-kategorie/garne/bora/ )


Und dann kam die Überlegung, welches Modell es denn werden sollte. Bei den Anleitungen, die mir primär gefielen wurde überall dickeres Material verwendet und zum Umrechnen hatte ich keine Lust.  Wichtig war mir, dass der Pullover einen schönen Ausschnitt haben sollte. Ganz im Lacemuster wollte ich auch nicht stricken, das wird dann zu durchsichtig.


Da fiel mir wieder mal das Rosina-Muster ein. (  https://www.ravelry.com/patterns/library/rosina-schal ) Und weil der "Bringing sexy back" (https://www.ravelry.com/patterns/library/bringing-sexy-back ) so gut passt habe ich mich entschlossen, diese Ausschnitt- und Schultervariante zu stricken.


Und wie man sieht, passt dieser Designermix sehr gut zusammen. Beim Bodyabschluss habe ich das Rosina Muster einmal erweitert und dann die Abschlussbordüre gestrickt, am Ärmel habe ich bereits beim ersten Muster den Abschluss gestrickt. Eigentlich sollte dieser Pullover mein Urlaubsgestrick in Norwegen werden, aber da bin ich kaum zum Stricken gekommen. Aber nun ist er fertig und die nächste Bora ist bereits im Anflug.......

Dienstag, 3. Juli 2018

Mach doch mal blau....


Meine Freundin Heidi schickt mir immer wieder Bilder ihrer neu hergestellten Perlen. Und ganz oft verliebe ich mich dann spontan in eine (oder mehrere....). Diese blaue Perle war so ein Fall, doch diesmal habe ich sie von Heidi geschenkt bekommen.


Aus einer blauen Rocailles-Mischung habe ich mir dann diese Olive gehäkelt und zu einem Anhänger montiert.


Und weil ich ja auch immer Ohrschmuck trage, habe ich mir gleich noch passende kleine Ohrhänger gefertigt.

Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/2018/07/linkparty-338.html ), bei den Dienstagsdingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/2018/07/2718.html ) und bei Handmade on Tuesday (https://handmadeontuesday.blogspot.com/2018/07/handmade-on-tuesday-157.html ). Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 1. Juli 2018

Buchvorstellung: "The women in the window" von A. J. Finn *enthält Werbung*


Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte wurde vom Verlag beworben und  mir zur Rezension angeboten. Zuerst war ich etwas skeptisch, weil mich der Klappentext sofort an "Girl on the train" erinnerte. Dieses Buch war zwar recht spannend, aber ich befürchtete einen Abklatsch davon.... Gut, dass ich mich dann doch für dieses Buch entschieden habe, denn es ist um Klassen besser. Hier schon mal der Klappentext:

»Der fesselndste Thriller, den ich seit 'Gone Girl' gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.« Tess Gerritsen

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

Die Psychologin Anna Fox leidet unter Agoraphobie und hat schon seit 11 Monaten ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie lebt von ihrem Mann und ihrer Tochter getrennt und leidet sehr darunter. Ihr Psychiater und ihre Physiotherapeutin besuchen sie zu Hause, ansonsten lebt sie ihr Leben im Internet. Sie ist viel in einer Selbsthilfegruppe für Agoraphobiker unterwegs und versucht, den Mitgliedern der Gruppe zu helfen. Sie spielt Schach im Internet und mit Hilfe ihres Untermieters versucht sie ihr Leben so normal wie möglich zu gestalten. Allerdings trinkt sie viel zu viel Alkohol, was zusammen mit den Tabletten, die sehr unregelmäßig nimmt nicht gerade gut für sie ist. Mit ihrem Fernglas beobachtet sie die Nachbarschaft aufs Genaueste und versucht so, an deren Leben Anteil zu nehmen. Eines Tages läutet Ethan, der Sohn der neu eingezogenen Nachbarn an ihrer Tür und bringt ihr im Auftrag seiner Mutter eine Kerze. Anna findet den Jungen sehr sympathisch, aus seinen Erzählungen wird aber schnell klar, dass es in seiner Familie nicht zum besten steht und der Vater wohl ein Tyrann ist.... Beim Versuch ihr Haus zu verlassen, klappt Anna zusammen und wir von der freundlichen Nachbarin, die sie als Ethans Mutter Jane kennen lernt, wieder zurück gebracht. Die beiden verstehen sich auf Anhieb sehr gut und verbringen einen schönen Nachmittag.... Kurze Zeit später beobachtet Anna mit ihrem Fernglas wie ihre Nachbarin offensichtlich in ihrem Wohnzimmer erstochen wird. Um ihr schnell zu Hilfe zu eilen verlässt sie ihr Haus, ihre Ängste sind aber wieder übermächtig und als Anna wieder zu sich kommt befindet sie sich im Krankenhaus. Die Polizei hatte sie vorher noch per Notruf verständigt, aber nun glaubt ihr keiner. Ethans Mutter lebt und sieht ganz anders aus als die Frau, die sie als Jane kennen gelernt hat. Aber in Ethans Verhalten kommt ihr alles merkwürdig vor..... Der Junge lügt.... Wie kann sie ihm helfen? Wie kann sie den Mord, von dem sie überzeugt ist, beweisen?
Als Leser wird man mitgenommen in eine unglaubliche Geschichte. So nach und nach erfährt man, warum Anna an Agoraphobie leidet und was in der Vergangenheit geschehen ist. Anna wird einerseits immer unglaubwürdiger, aber andererseits sprechen viele Kleinigkeiten auch für ihre Beobachtungsgabe und die Richtigkeit ihrer Vermutungen....

Dieses Buch hat mich sofort gepackt und keine Minute gelangweilt und das Buch ist an keiner Stelle vorhersehbar. Der Thriller kommt ohne blutrünstige Beschreibungen aus und arbeitet nie mit der Angst der Leser. Ich kann euch das Buch sehr empfehlen.

Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Meine Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst und entspricht meiner eigenen Meinung.

Donnerstag, 28. Juni 2018

noch ein Babyjäckchen


Und noch eine liebe Bekannte hat ein Baby bekommen. Und auch diesmal habe ich mich für das Baby Surprise Jacke entschieden. Es strickt sich einfach schön und diese bunten Zauberbälle kommen da sehr gut zur Geltung. Gestrickt habe ich diesmal mit Nadelstärke 3.


Solche kleinen Strickstücke machen immer wieder Spaß. Und ich hoffe, dass es nun gute Dienste leistet. Die Wolle ist waschmaschinenfest, was bei Babys ja dringend notwendig ist.

Dienstag, 26. Juni 2018

neuer Wuschel


Wer mich ein bisschen kennt, bzw meinen Blog verfolgt weiß, dass ich Wuschel sehr gerne mag.
Und als ich diesen roten Wuschel bei Heidi sah, war ich sofort verliebt. Heidi bot mir dann die Rocailles an (no-names werden ja oft in großen Tüten verkauft) und so konnte ich mir auch so einen leuchtend roten Wuschel häkeln.


Auch hier sind die Schlingen im Größenverlauf gehäkelt, beginnend mit 5 Perlen pro Schlaufe bis hin zu 13. Das bedeutet natürlich, dass für so eine Kette jede Menge Perlen aufgefädelt werden müssen.


Und hier ist es mir dann doch noch gelungen, die herrliche Farbe einzufangen.

Und damit beteilige ich mich heute am Creadientstag ( https://www.creadienstag.de/2018/06/linkparty337.html ), bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2018/06/handmade-on-tuesday-156.html ) und bei den DienstagsDingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/2018/06/2618.html ). Schaut doch mal vorbei.

Samstag, 23. Juni 2018

Buchvorstellung :" Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind" von Jonas Jonasson "enthält Werbung"


Sicher sticht der Name des Autors und der ungewöhnliche Titel euch auch gleich ins Auge. Viele von euch werden wie auch gleich an die vorhergehenden Bücher dieses Schriftstellers denken. Da war "Der Hunderjährige der aus dem Fenster sprang...." , ein vollkommen überraschendes, lustiges und skurriles Buch. Dann kam "Die Analphabetin die rechnen  konnte...." aus meiner Sicht etwas enttäuschend, weil es doch zu sehr ein Aufguß der ersten Geschichte war und nun also Mörder Anders. Erstmal hat mich der Klappentext neugierig gemacht und dann wollte ich doch zu gerne wissen, ob dem Autor diesmal wieder etwas Neues eingefallen ist. Doch bevor ich nun weiter ins Detail gehe kommt wie gewohnt der Klappentext:

Johan Andersson – seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch »Mörder-Anders« genannt – ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job sowie neue Freunde. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftstüchtigen Pfarrerin Johanna Kjellander, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit dem Hotel-Rezeptionisten Per Persson gründen sie eine »Körperverletzungsagentur« mit Mörder-Anders in der Rolle des Auftragsschlägers. Die Nachfrage läuft blendend. Bis Mörder-Anders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt, sich plötzlich für Gott interessiert und friedfertig werden will. Doch Stockholms Gangsterbosse haben mit ihm noch eine Rechnung offen und nehmen Mörder-Anders und seine Freunde gründlich in die Zange …

Augenzwinkernd und respektlos nimmt Jonas Jonasson die menschliche Profitgier aufs Korn und hat mit Anders einen unvergesslichen Anti-Helden erschaffen.

Zuerst lernen wir Per Persson kennen. Sein Großvater war ein reicher, weil gewitzter Pferdehändler. Leider wurden in der Landwirtschaft dann immer weniger Pferde gebraucht und so verlor der Großvater am Ende das Geld wieder komplett. Per Persson muss sich deshalb seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Schon als Junge landet er als Rezeptionist in einem kleinen Hotel, das zu Beginn stundenweise vermietet wurde und später dann zu einer Pension umgebaut wurde.  Um Geld für eine Wohnung zu sparen, lebt er gleich in einem kleinen Zimmer hinter der Rezeption. Seine Arbeit macht ihm Freude und er arbeitet sehr gewissenhaft. Eines Tages kommt der gerade aus dem Gefängnis entlassene Mörder Anders und fragt nach einem Zimmer.  Seine Körpersprache ist eindeutig und so kann Per nicht anders als im ein Zimmer zu vermieten. Kurz darauf lernt er bei einem Spaziergang die Pfarrerin Johanna Kjellander kennen. Sie wurde gerade aus ihrer Pfarrei entlassen, weil ihre Ansichten nicht zur Kirche passen. Wie sich herausstellt wurde sie auch nur auf den Druck ihres Vaters Pfarrerin. Weil sie auf der Straße steht, bietet Per ihr an ein Zimmer in der Pension zu beziehen. Und so kommen 3 völlig verschiedene Menschen zusammen. Und weil kurz darauf für Mörder Anders Geld abgegeben wird, für das er eine Körperverletzung begehen soll kommen sie schnell auf die Idee eine Körperverletzungsagentur zu gründen. Das Geschäft läuft hervorragend an und alle könnten wohl herrlich davon leben, wenn Mörder Anders nicht auf einmal Jesus begegnen würde.....

Na,wie hört sich das an? Sehr skurril nicht wahr? Aber wirklich auch sehr lustig. Das ist natürlich kein Buch, das man allzu ernst nehmen darf. Aber es überrascht von Anfang an, es bietet kurzweilige Unterhaltung, es hat überraschende Wendungen und es macht einfach Spaß, wenn  man sich drauf einlässt. Jonas Jonasson hat ja mit seinem "Hundertjährigen" hohe Maßstäbe gesetzt, aber dieses Buch ist für mich wieder sehr überzeugend.

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Bei meiner Rezension handelt es sich um meine eigene Meinung, die dadurch nicht beeinflusst wurde.

Freitag, 22. Juni 2018

Norwegen - Teil 6


Auf dem Weg nach Lillehammer hatten wir dann noch eine Gelegenheit zum Besuch einer Stabkirche.


Und diesmal konnten wir sie auch von innen besichtigen.





Ein weiteres Highlight war der Besuch des Freiluftmuseums Maihaugen in Lillehammer.  Ein wunderschöner Spaziergang führt dort an einer weiteren kleinen Stabkirche vorbei,


an einem sehr hübschen See mit vielen Seerosen und Enten,


und an einem weiteren Teich an dem auch die alten Fischerhäuser stehen.


Außerdem gibt es ein Viertel mit typischen Stadthäusern aus allen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, alle original und sehr detailverliebt eingerichtet.



Am Bahnhof ist die Zeit stehen geblieben und



auch der alte Zug hat seine letzte Fahrt schon lange hinter sich.


Unsere Reise durch Norwegen  endete hier im herrlichen Luxusrestaurant auf der Fähre nach Kiel. Ein stilvoller Ausklang nach diesen wunderbaren Eindrücken.

Inzwischen hat uns der Alltag wieder, die Erinnerungen werden bleiben und ganz besonders nah werden sie mir beim Verstricken der mitgebrachten Wolle sein.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Kurzärmelschal "Etoile" Nummer 2


Zu leichten Sommerkleidern kann man am Abend ja öfter mal was Wärmendes brauchen. Bei vielen kommen dann Tücher zum Einsatz, aber ehrlich: ich finde die total unpraktisch. Da bin ich nicht der Typ dafür. Ich stricke sie zwar gerne, aber dann liegen sie......


Dieser Kurzärmelschal strickt sich genau so kurzweilig wie ein Tuch, schmückt auch genau so, trägt sich aber eben eher wie ein Jäckchen. Die Anleitung dafür ist von Brigit Freyer ( https://www.die-wolllust.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=Kurz%C3%A4rmelschal+Etoile ).
 Auch diesen habe ich mit 3,5 er Nadeln aus der Filace LaViosa ( https://www.die-wolllust.de/shop/Garne-Wolle/Filace-Medium/Filace-LaViosa:::614_617_596.html ) gestrickt.
Das Material ist durch den Kaschmiranteil wirklich sehr kuschelig und wärmend.


Dieses Teilchen habe ich inzwischen in ein Wanderpaket gesteckt. Mal sehen, wo es künftig bleiben darf.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Norwegen - Teil 5


Auf dem Weg zum nächsten Etappenziel hatten wir Gelegenheit, mit der Fähre über den Geiranger Fjord zu fahren.



Und hier lasse ich einfach die Bilder sprechen.





Auch an diesem Tag hatten wir phantastisches Wetter.


Dienstag, 19. Juni 2018

wuschelige Kugeln


  Im letzten Jahr hatte ich für unseren Mädelsadventskalender Häkelkugeln wuschelig überfädelt. Das gefiel mir richtig gut. Und so entstand die Idee, gleich eine ganze Kette mit integrierten Kugeln zu häkeln und die Kugeln dann zu überfädeln.


Nun ist meine neue Sommerkette fertig. Zwischen die Häkelnkugeln gesellt sich noch eine lampwork Perle von Heidi, die mit vielen Dots perfekt zu den wuscheligen Kugeln passt. Und diesmal zeige ich davon sogar ein Selfie (obwohl ich Selfies hasse!).


Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/ ), bei den Dienstags Dingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/ )  und bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/ ). Schaut doch mal vorbei.