Häkelkette

Häkelkette

Donnerstag, 20. September 2018

Jacke "Jenny" *enthält Werbung*


Vor einigen Jahren habe ich mir schon mal eine "Jenny" in Gelb gestrickt. Diese Jacke mag ich sehr, weil mir zum einen die Spitze so gut gefällt und die Jacke auch schön streckt und gut zu Kleidern aussieht. Da wollte ich nun noch eine zweite Variante haben.


Die Anleitung dafür ist von Birgit Freyer ( https://www.die-wolllust.de/shop/Anleitungen-Muster/Jacken/Jacke-Jenny::11950.html ). Als Material habe ich diesmal die Supersoft von Garnduldsalg verwendet und mit Nadelstärke 2,5 gestrickt. Auf Ravelry gibt es die Hinweise, die Wolle nach dem Stricken heiß in Spülmittel zu baden und im Wasser liegen zu lassen bis es kalt ist. Dadurch soll die Wolle an Weichheit gewinnen. Für mich bleibt der Name Supersoft dennoch unberechtigt. Als Jacke geht das, als Pullover könnte ich das Material nie tragen. Schade, denn eigentlich habe ich auf der Kone noch so viel übrig, dass ich da gut noch einen Kurzampullover stricken könnte....

Bei dieser Jacke habe ich die vordere Kante im Krebsstich eingehäkelt, die Ärmelbündchen habe einen Muschelabschluss bekommen.


Das schöne Abschlußmuster zieht sich bis ganz in die vordere Spitze, das gibt der Jacke einen schönen romantischen Touch.


Und damit beteilige ich mich heute bei Du für dich am Donnerstag ( https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-17/ ).  Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 18. September 2018

Ring-Spielerei



Ringe finde ich immer wieder faszinierend. Unglaublich, wie viele Gestaltungsmöglichkeiten es für so ein kleines Teil gibt.


Und dann bin ich im Internet neulich auf diese Ringrohlinge für Kugelaufsätze gestoßen. Klar, dass ich da nicht widerstehen konnte.
Der Ring bietet auf einer Seite eine Möglichkeit für eine Perle bis 4 mm, auf der anderen Seite bis 10 mm, perfekt für eine Häkelkugel. Durch die offene Gestaltung kann der Ring je nach Größe gebogen werden und passt so auf beinahe jeden Finger.
Leider finde ich ihn an meiner Hand trotzdem nicht so gut, da steht er zu weit offen....


Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/2018/09/linkparty-349.html  ), bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2018/09/handmade-on-tuesday-159.html ) und bei den Dienstagsdingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/2018/09/3818.html ). Schaut doch mal vorbei.

Montag, 17. September 2018

Alba


Alba ist sicher jedem Trüffel Liebhaber bekannt. Hier findet jedes Jahr im Oktober der größte Trüffelmarkt statt. Aber auch sonst hat die Stadt viel zu bieten.


Die Kirchen wirken von außen recht einfach, von innen sind sie aber prächtig.


Besonders gut gefällt mir der nachtblaue Sternenhimmel.



Und zu meinem Glück war Markttag. Ich liebe italienische Märkte, da gibt's nichts, was es nicht gibt.


Die Gemüsestände sind reich gefüllt, auch Steinpilze gibt es in Hülle und Fülle.



Und die Konditoreien locken mit phantastischen Kuchen und Leckereien mit den allgegenwärtigen Haselnüssen.

Nun sind wir wieder zu Hause und erfreuen uns noch am mitgebrachten Käse bei einem Schlückchen Dolcetto...

Donnerstag, 13. September 2018

Ausflug ans Meer


 Die ligurische Küste ist nicht weit entfernt, also haben wir einen Ausflug gemacht.


 In Varazze haben wir uns ein bisschen näher umgesehen.


Hier gibt's sehr edle Palazzi.


Alles ist sehr gepflegt.


Allerdings ist es auch hier beinahe unmöglich, näher ans Meer heran zu kommen. Hier reiht sich ein Strandbad an das andere und alle gehören entweder zu Hotels oder verlangen Eintritt.... Aber auf der Fahrt entlang der Küste hat man wunderschöne Aussicht aufs Meer  ....

Dienstag, 11. September 2018

Urlaub im Piemont

 Vor 16 Jahren haben wir schon einmal hier Urlaub gemacht : im Agriturismo Gallo in Cortemilia. Und nun fühlt sich das wie eine Zeitreise an.
 Man hat fast den Eindruck, die Zeit wäre stehen geblieben.
 Der Ausblick aus dem Zimmer ist wunderbar.
 Die Straßen auf denen wir unterwegs sind, sind malerisch.

 Und hier nach Varazze ans Meer hat uns unser Ausflug geführt.



Samstag, 8. September 2018

Buchvorstellung: "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahr *enthält Werbung*


Bücher von Petra Hammesfahr habe ich schon mehrere gelesen. Und so hatte ich auch Lust auf dieses Buch. Den Klappentext fand ich schon sehr spannend. Lest selbst:

Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt.

Das ist doch der Alptraum jeder Mutter: Man lässt sein Kind einen kurzen Moment unbeaufsichtigt und dann ist es weg! Mel hatte ausnahmsweise den Kinderwagen vor dem Laden stehen gelassen, weil das Baby gerade eingeschlafen war und sie vermeiden wollte, dass er in der Wärme des Ladens sofort wieder aufwacht. Doch dann verliert sie sich in der Auswahl der Lippenstifte..... Ihr größerer Sohn Max erhält in der Zwischenzeit einen Lolly von einer komischen Frau geschenkt und wird von einem Buhmann erschreckt.... Und dann ist der Kinderwagen leer und niemand hat etwas beobachtet. Ja nicht mal jemand kann bezeugen, dass das Baby wirklich im Wagen lag. Ist Mel eine überforderte Mutter, die ihr Kind umgebracht hat und nun allen vorspielt, es wäre entführt worden? Und wenn es tatsächlich entführt wurde, wer hätte ein Interesse daran? Die geheimnisvolle alte Frau, die nie über den Verlust ihrer Sohnes hinweg gekommen ist? Entführer die sich ein hohes Lösegeld erhoffen, weil die Großmutter eine berühmte Schriftstellerin ist ?Oder gar die Großmutter selber, die ihr zweites Enkelkind noch nie persönlich sehen durfte?

Der Buch liest sich wie ein Bericht und ist sehr sachlich geschrieben. Dabei wechselt die Erzählebene zwischen den einzelnen im Buch vorkommenden Personen. Neben der Geschichte von Mel und Martin erfahren wir viel über das Leben der Großmutter, über die geheimnisvolle alte Frau und über die Menschen, die mit ihnen zusammen leben. Viele Schicksale werden beschrieben und bei jedem Character wird klar, warum er so geworden ist wie er ist. Am Anfang ist es etwas verwirrend, die vielen Personen im Kopf zu behalten und zu sortieren. Aber es lohnt sich. Trotz der sachlichen und anfangs etwas befremdlichen Schreibweise hat mich das Buch gefühlsmäßig eingefangen. Für mich ein großartiges Leseerlebnis.

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank dafür. Meine Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst und entspricht komplett meiner eigenen Meinung.

Donnerstag, 6. September 2018

Renette als Jacke *enthält Werbung*


Als Anett /Fadenstille vor einiger Zeit die Anleitung für das Renette Tuch erstellte, hab ich das natürlich auch gleich gestrickt (und auf meinem Blog gezeigt) Aber schon beim Stricken war mir klar, dass ich dieses schöne Muster in einer Jacke umsetzen möchte.


Nun fehlte mir seit langem in meiner Garderobe eine handgestrickte schwarze Jacke. Und wenn schon schwarz stricken, dann nur im Sommer, wenn das Licht richtig gut ist. Also hab ich mich ans Werk gemacht. Ausgesucht habe ich mir dafür die Wool Cord Light von Ice Yarns ( 50 % Wolle, 50 % Acryl, 165 m/50 g) https://www.yarn-paradise.com/wool-cord-light#inc813 Ich hab sie mit Nadelstärke 3,5 verstrickt. Die Anleitung für das Renette Tuch findet ihr hier: https://www.ravelry.com/patterns/library/renette


Ich hab den Renette Zopf an den Raglanlinien und an den Blenden entlang laufen lassen. Die hinter Mitte ziert der breitere Zopf. Nach der Ärmelabtrennung habe ich dann unter dem Arm ebenfalls einen Renette Zopf nach unten laufen lassen.


Der Bund besteht dann komplett aus Renette-Zöpfen. Damit er aber schön in einer A-Linie fällt habe ich dazwischen jeweils 1 rechts, 1 links, 1 rechts gestrickt.


Auch die Ärmel enden mit einem Renette-Bündchen.


Und den Halsausschnitt habe ich ganz zum Schluss ebenfalls mit einem Renettebündchen eingefasst.

Das Grundmuster der Jacke ist das Rechts/links Muster, das ein bisschen an Patentstrickerei erinnert.
Nun bin ich ganz glücklich mit meiner Jacke. Das starke Muster kommt auch in schwarz gut zur Geltung.

Und damit beteilige ich mich bei Du für dich am Donnerstag ( https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-15/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 4. September 2018

noch eine Wuschelvariante


Ihr wisst ja, dass ich Wuschel immer wieder gerne mag. Und so entstand die Idee, eine Kette mit integriertem Anhänger zu wuscheln.


Dafür habe ich mit dem Wuschelstück begonnen und in der Mitte eine Großlochperle eingesetzt. Danach habe ich das Wuschelstück zum Ring geschlossen, wieder eine Großlochperle draufgesetzt und 2 Kettenteile gehäkelt. So ist also das ganze Schmuckstück in einem gearbeitet. Die lampwork beads stammen natürlich wieder von Heidi Hombsch.



Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/ ) und bei den  DienstagsDingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/2018/09/3618.html ). Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 2. September 2018

Buchvorstellung: "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne *enthält Werbung*


Letzte Woche hatte ich euch ein Buch von John Boyne vorgestellt. Das hatte mich so begeistert, dass ich gleich ein weiteres Buch dieses Autor lesen wollte. "Der Junge im gestreiften Pyjama" war mir vom Titel her bekannt, war aber bis dahin nicht näher in meinen Blickwinkel gerutscht. Den hab ich mir dann gleich gekauft. Und hier der Klappentext:


Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin und geht dort zur Schule. Die Eltern seiner Freunde sind Metzger, Einzelhändler...,den Beruf seines Vaters kennt er nicht genau. Er weiß nur, dass sein  Vater ein sehr wichtiger Mann ist. Eines Tages kommt er von der Schule nach Hause und trifft das Dienstmädchen beim Packen seiner Sachen an. Die ganze Familie zieht um.... Für Bruno ist es unerträglich seine Freunde hinter sich zu lassen. Die Reise beginnt in einem bequemen Zug. Doch Bruno sieht am Bahnhof Menschenmassen, die sich in einen anderen Zug drängen und er versteht nicht, warum die nicht einfach den nächsten Zug nehmen, wenn der doch schon überfüllt ist.... Angekommen in "Auswisch" erwartet die Familie ein viel kleineres Haus und der Ausblick aus Brunos Zimmer geht auf eine Mauer. Dahinter sieht er wieder viele Menschen, alle in gestreiften Pyjamas....

Auch ich möchte diesem Buch nicht zu viel vorweg nehmen. Das Buch beschreibt ganz wunderbar die Sichtweise und die Unverständnis eines 9-jährigen Jungen. Es ist ein sehr starkes Buch für dessen Ende man auch stark sein muss. Mich hat es noch immer nicht los gelassen.....

Donnerstag, 30. August 2018

ein Set in türkis


Im Perlenforum gibt es immer wieder eine Verlosung, den PIF. Wer gewinnen möchte, trägt sich in den Thread ein und verpflichtet sich damit auch, im Gewinnfall das nächste Schmuckstück zur Verlosung zur Verfügung zu stellen.

Beim letzten PIF handelte es sich um einen wunderschönen Anhänger und das Glück war mir hold - ich hab gewonnen. Im Forum gibt es immer bewundernde Kommentar zu Häkelarbeiten, weil viele diese Technik nicht beherrschen. So habe ich mich entschlossen, ein gehäkeltes Set anzubieten.


Für den Anhänger hab ich wieder mal eine Olive umhäkelt. Die Perlen sind transparent topaz  inlined türkis, eine Farbe, die in der Sonne ganz wunderbar glitzert. Montiert habe ich, wie schon öfter, mit einer Süßwasserperle und einer lampwork bead von Heidi Hombsch. Auf dem unteren Bild kann  man das Murrini Muster auf der lampwork Perle besonders gut erkennen.

Dazu gibt es passend ein paar Ohrschmückerchen, ebenfalls mit Süßwasserperle auf Sterlingsilber montiert.

Dienstag, 28. August 2018

Sonette *enthält Werbung*


Erst vor Kurzem hatte ich euch meinen "Renette"-Pullover nach einem Entwurf von Anett (Fadenstille) gezeigt. Die online silk erwies sich ja als recht schwierig beim Stricken, so dass ich den Renette mit vielen Abweichungen vom Original gestrickt habe.



Anett hat dann einen weiteren Pullover entworfen, der insgesamt sommerlicher sein sollte, die "Sonette". Als Material schlug sie die "Cordonette Silk" von Dyeforyarn vor. Wieder ein sehr luxuriöses Material, das ich mir aber gegönnt habe.  Die Seide hat eine LL von 333m/100 g und ich habe sie mit Nadelstärke 2,5 verstrickt. Das war pures Strickvergnügen. An dieser Stelle auch herzlichen Dank an Anett für die schöne Anleitung und dass ich Vorabtesterin sei durfte.


Allerdings wurde mir beim Stricken schnell klar, dass mir das Material für einen Sommerpullover zu dick ist. Das Muster der Ärmel zieht sich aber schön zusammen, so dass ich meine 3/4 Ärmel stricken konnte, ohne Abnahmen vorzunehmen.


Hier habe ich noch Bilder vom unfertigen Pullover, aber darauf lässt sich der Rückenzopf gut erkennen. Als einzige Abwandlung zur Anleitung habe ich so eine Zopfreihe auch unter den Armen nach unten laufen lassen. Rechts und links davon habe ich die Zunahmen für die A-Linie gemacht.



Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/2018/08/linkparty-346.html ) bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2018/07/handmade-on-tuesday-158.html ) und bei den Dienstags Dingen ( https://dienstagsdinge.blogspot.com/2018/08/3518.html ) Schaut doch mal vorbei.

Sonntag, 26. August 2018

Buchvorstellung: "Cyril Avery" von John Boyne


Vor ein paar Wochen war meine Freundin Bärbel mal wieder bei mir und erzählte mir von einem Buch das sie gelesen hatte und von dem sie meinte, dass ich es auch unbedingt lesen sollte. Also habe ich es kurzerhand mit einem Klick gekauft.

Hier nun erstmal der Klappentext:

Seit seiner Geburt steht Cyril Averys Leben unter einem ungünstigen Stern. Als uneheliches Kind hat er nämlich keinen Platz in der konservativen irischen Gesellschaft der 1940er Jahre. Ein exzentrisches Dubliner Ehepaar nimmt ihn in die Familie auf, doch auch dort findet er nicht das Zuhause, nach dem er sich sehnt. In dem katholischen Jungeninternat, auf das sie ihn schicken, lernt er schließlich Julian Woodbead kennen und schließt innige Freundschaft mit ihm. Bis er mehr für den rebellischen Lebemann zu empfinden beginnt und auch dieser Halt für ihn verloren geht. Einsam und verzweifelt verlässt Cyril letztendlich das Land – ohne zu wissen, dass diese Reise über Amsterdam und New York ihn an den Ort führt, nach dem er immer gesucht hat: Heimat.


Das Buch hat mich sofort in Bann gezogen. Schon die Beschreibung, wie das junge Mädchen wegen ihrer Schwangerschaft vom Pfarrer und der Gemeinde aus der Kirche geschmissen wird und das Dorf verlassen muss hat mich tief berührt. Ihr Weg führt sie nach Dublin. Schon auf der Fahrt lernt sie einen jungen Mann kennen, bei dem sie erstmal Unterschlupf findet. So kann sie in Dublin Fuß fassen, muss aber ihr Kind zur Adoption frei geben um sich ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. Cyril wird von einem ungewöhnlichen Paar adoptiert, das ihn bei jeder Gelegenheit darauf hinweist, dass er kein echter Avery ist, sondern nur adoptiert.  Als einmal Besuch für seinen Adoptivvater kommt lernt er Julian kennen, der ihn sofort beeindruckt. Und als dieser dann auch das selbe Internat wie Cyril besucht schließen die beiden eine tiefe Freundschaft. Aber während Julian Cyril als seinen besten Freund sieht, wird es Cyril bald klar, dass er sich auf andere Weise zu Julian hingezogen wird. Eine Weise, die in Irland bei Strafe verboten ist und die man nie zugeben darf - Cyril ist homosexuell.
Der Roman beschreibt beeindruckend welche Schwierigkeiten Cyril überwinden muss und wie sich sein Leben gestaltet. Als er sich dann auch noch mit Julian überwirft muss er das Land verlassen und landet in Amsterdam, wo er der Liebe seines Lebens begegnet. Aber das Leben hält noch viele Überraschungen und Wendungen für ihn bereit....

Ich bin froh, dass Bärbel mir dieses Buch empfohlen hat. Das war mal wieder was ganz anderes. Das Buch ist unterhaltsam, manchmal lustig, manchmal traurig, immer berührend. Und es ist ein wunderbares Sittengemälde Irlands im 20. Jahrhundert. Ich kann es euch nur ans Herz legen.


Donnerstag, 23. August 2018

Alle Jahre wieder...


Im August ist unter anderem auch der Geburtstag meiner Tante. Schon seit Jahren bekommt sie von mir zu dieser Gelegenheit Schmuck geschenkt. Und ich denke, sie wäre ganz schön enttäuscht, wenn das mal nicht so wäre.


Sie trägt am liebsten halsnahe Ketten und natürlich ist ihre Sammlung schon recht groß. Diesmal habe ich mich für eine Flower Power Kette entschieden.


Und ich glaube, dass ich damit auch ihren Geschmack getroffen habe. Ich bin ja ein großer Fan dieser Ketten, die kann man in jeder Farbstellung machen, die sehen immer gut aus.