Häkelkette

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Samstag, 8. Juli 2017

Buchvorstellung: "Das Scherbenhaus" von Susanne Kliem


Auch in dieser Woche stelle ich euch ein spannendes Buch vor. Und wie ihr es gewohnt seid, beginne ich mit dem Klappentext:

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

Carla wohnt in der Nähe von Stade in einer allein stehenden Bauernkate, die sie sehr liebt. Sie arbeitet als Köchin im Restaurant ihres Schwagers. Der Tod ihrer Schwester hat die beiden noch mehr zusammen geschweißt. Allerdings wird ihr Leben momentan durch einen Stalker getrübt. Monatelang schickte er ihr immer wieder bedrohliche Fotos, die ihr große Angst machen, vor allem weil die Briefe inzwischen keinen Poststempel mehr tragen. Sie wurden persönlich in ihren Briefkasten geworfen. Der Stalker scheint ihr immer näher zu kommen.  Das versetzt Carla in Angst und Schrecken.
Da erhält sie einen Anruf ihrer Halbschwester Ellen. Sie ist eine gefragte Architektin und lebt in ihrem eigenen Haus in Berlin. Sie bittet Carla zu ihr zu kommen, weil auch sie sich bedroht fühlt. Carlas Freundin und ihr Schwager überreden sie, der Einladung Ellens zu folgen um Abstand zu ihrer Situation in Stade zu bekommen. Carla reist also nach Berlin und ist erstmal erschlagen vom Wohnhaus ihrer Schwester. Alles ist hier computergesteuert und sogar das Öffnen der Türen erfolgt über einen Code auf dem Handy. Doch Ellen kann es gar nicht erwarten, mit Carla das Haus zu verlassen. Sie gehen in ein Restaurant. Ellen bekommt einen Anruf, geht kurz aus dem Restaurant und kommt nie wieder..... Ein paar Tage später wird ihre Leiche aus der Spree geborgen. Ellen war betrunken und alle gehen davon aus, dass ihr Tod ein tragischer Unfall war. Aber Carla kann daran nicht glauben, zumal ihre Schwester sie ja nach Berlin gebeten hatte, weil sie sich bedroht gefühlt hatte. Sie beginnt also auf eigene Faust zu recherchieren. Die anderen Hausbewohner helfen ihr dabei. Da ist ein freundlicher älterer Herr, der ihr hilft, sich mit der Technik des Hauses zurecht zu finden und der ihr immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Da ist Christian, der eigentlich mit einem Modell liiert ist, aber dennoch Carlas Aufmerksamkeit auf sich zieht. ....

Das Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Carla ist eine sympathische Frau und ihre Erlebnisse mit dem Stalker machen sofort Gänsehaut. Als dann auch noch ihre Schwester ihr von ihrer Bedrohung erzählt hat mich das kurz etwas stocken lassen - so viel Zufall! (dachte ich zuerst) Und auch die Ereignisse im Berliner Haus erscheinen zuerst etwas dick aufgetragen. Aber so langsam kann Carla herausfinden, was ihre Schwester erlebt hat und was mit der Hausgemeinschaft los ist. Und die Spannung steigt und steigt. Die Autorin hat ihre Geschichte hervorragend konstruiert und es bleibt spannend bis zur letzen Seite. Also wieder mal ein Buch, das ich euch empfehlen kann.

Kommentare:

  1. ich finde es lustig, das wir anscheinend den selben Büchergeschmack haben, ich habe "das Scherbenhaus" auch so empfunden.
    LG Karin aus Ö

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  2. Das klingt wirklich spannend, vielen Dank für den Tipp :)

    Lieben Gruß
    Sarah

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