Häkelkette
Dienstag, 31. Dezember 2019
Ohschmücker
Für unseren Mädelsadventskalender habe ich für jede auch ein Paar Ohrschmücker gemacht. Hedwig durfte die grünen Tropfen auspacken,
für Andre gab es weiße Tropfen,
für Maria habe ich blaue Kugeln mit Koralle kombiniert,
für Eva müssen Ohrringe immer sehr leicht sein, deshalb hat sie nur kleine Kugeln bekommen
Und last but not least die Kugeln an längeren Brisuren für Heidi,
Ich hoffe, ich konnte jeder damit eine Freude machen.
Sonntag, 29. Dezember 2019
Buchvorstellung: "Dreck am Stecken" von Alexandra Fröhlich *enthält Werbung*
Ich bin ja immer auf der Suche nach ganz anderen Büchern. Büchern bei denen man nicht das Gefühl hat, die Story schon in 1000facher Abwandlung gelesen zu haben. Dies war für mich so ein Buch. Und ich beginne wie immer mit dem Klappentext:
Opa Heinrich ist tot. Sein Vermächtnis: ein vergilbtes Tagebuch. Johannes und seine Brüder beschließen erst mal, seine Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch zur Beerdigung erscheinen lauter Menschen, die sie noch nie gesehen haben, eine alte Dame ist sogar aus Argentinien angereist. Was hatte der Großvater mit diesen Leuten zu schaffen? Aus Neugierde beginnt Johannes, das Tagebuch zu lesen. Danach ist klar: Die vier Brüder müssen ihrer Familiengeschichte auf den Grund gehen. Denn Opa hatte Dreck am Stecken. Und zwar nicht zu knapp ...
Johannes, Jakob, Philip und Simon sind 4 Brüder mit 4 verschiedenen Vätern die mit ihrer allein erziehenden Mutter so recht und schlecht zurecht kommen. Zu ihren Vätern haben sie nur sehr sporadisch Kontakt, an ihrer Verschiedenartigkeit merkt man aber, dass sie wohl viel von ihren Vätern geerbt haben. Eines Tages zieht dann auch noch Opa zu ihnen in die Wohnung. Der alte Mann geht gerne in die Kneipe an der Ecke und nässt nachts das Bett ein, eine zusätzliche Belastung für die Familie. Am Tag nach Johannes 18. Geburtstag begeht die Mutter Selbstmord.... Die Brüder wollen auf jeden Fall zusammen bleiben und erreichen es, dass Opa das Sorgerecht für sie bekommt, aber letztendlich übernimmt Johannes die Verantwortung für die ganze Familie. Finanzielle Unterstützung erhalten sie von Jakobs Vater. Jakob ist das Ebenbild seines Vaters und erpresst ihn damit, seiner Frau und den Kindern von seinem außerehelichen Sohn zu erzählen.
Die Brüder könnten verschiedener nicht sein. Johannes stottert stark und möchte Journalist werden. Das Geld für sein Studium verdient er sich als Hafenarbeiter. Jakob ist sehr geschäftstüchtig, agiert aber nicht immer nur in legalen Bahnen. Als Jakob dann straffällig wird beschließt sein Vater, ihn auf ein Internat nach England zu schicken. Geld scheint dabei keine Rolle zu spielen. Philip findet schon viel zu früh Gefallen am Alkohol, studiert dann aber dennoch Medizin und Simon, der jüngste, hat eine künstlerische Veranlagung, ist aber auch psychisch krank.
Von der Vergangenheit ihrer Mutter und ihres Opas wissen die Brüder nichts, darüber wurde nie geredet und Fragen waren stets abgeblockt worden. Als Opa dann stirbt, sind die Brüder mehr als überrascht, dass sie zu einer Testamentseröffnung eingeladen werden. Der Notar übergibt ihnen eine alte Kladde, Opas Tagebuch. Und weil bei der Beerdigung auf einmal viele unbekannte Menschen auftauchen, darunter auch eine Frau, bei der sich die Vermutung aufdrängt, dass es ihre Großmutter sein könnte, beginnen die Brüder das Tagebuch zu lesen.
Schon bald müssen sie feststellen, dass ihr Opa wohl einigen Dreck am Stecken hat. Das Tagebuch berichtet von Opas Auswanderung nach Argentinien nach dem 2. Weltkrieg, von Mitgliedschaft in der SS, von Aneignung von Kunstgegenständen von Juden....... Harter Tobak!
Die Brüder beschließen nach Argentinien zu reisen um mehr über Großvaters Leben und ihre Großmutter herauszufinden. Hier müssen sie sich auch der Erkenntnis stellen, dass ihre finanziellen Zuwendungen, die sie über die Jahre erhalten haben alle aus diesen Nazi Machenschaften stammen. Und was sie dort zu sehen bekommen führt dazu, dass sie eine aberwitzigen Plan entwickeln um Wiedergutmachung zu betreiben........
Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Die Kapitel wechseln zwischen Gegenwart, früher Vergangenheit der Kinder und Opas Vergangenheit. Alle Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und bringen einen auch oft zum Schmunzeln. Und Opas Nazivergangenheit ist wohl gar nicht so selten anzutreffen.
Die kriminalistische Geschichte ist dabei für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen und das Buch endet mir auch zu abrupt. Aber insgesamt war das ein sehr unterhaltsamer Roman mit lustigen und nachdenklichen Stellen, der mir nie langweilig wurde. Ich würde das Buch als gerne weiter empfehlen.
Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür sage ich herzlichen Dank. Meine Rezension wurde dadurch aber nicht beeinflusst und entspricht komplett meiner eigenen Meinung.
Diesen Beitrag verlinke ich nun auch ins Lesezimmer von Karminrot. ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2019/11/30/dezember-buecher-oder-winterzeit-ist-lesezeit/ ). Schaut doch mal vorbei.
Freitag, 27. Dezember 2019
Feine Armbänder
Für die Adventskalender meiner Freundinnen habe ich diese zarten Armbänder gehäkelt.
Jede hatte für den Kalender einen Farbwunsch angegeben und mir gefallen eigentlich alle Varianten.
Donnerstag, 26. Dezember 2019
Plätzchenteller
Zwischen allen Vorbereitungen für die Ausstellung und Weihnachten lief auch der nächste Porzellanmalkurs. Und da mach ich ja immer auch mindestens ein Teil für mich. Dieser Teller kam in den letzten Tage dann auch gleich zum Einsatz.
Zum Backen hatte ich dieses Jahr nicht viel Zeit und so gibt es nur 3 Sorten Plätzchen, aber die schmecken auch.
Sonntag, 22. Dezember 2019
Buchvorstellung: " Die Hafenschwester" Teil 1 von Melanie Metzenthin *enthält Werbung*
Euch ist sicher schon aufgefallen, dass ich sehr gerne Bücher lese, die in der jüngeren Vergangenheit spielen. So bin ich auch auf dieses Buch gestoßen. Hier schon mal der Klappentext:
Hamburg, 1892: Die Cholera erschüttert die Stadt an der Elbe und fordert tausende Opfer. Als Marthas Mutter stirbt, muss sie das Überleben ihrer Familie sichern. Die junge Frau aus dem armen Gängeviertel ergattert eine Lehrstelle am Eppendorfer Krankenhaus und arbeitet sich bis zur OP-Schwester hoch. Während die Ärzte sich im Wettlauf gegen die Zeit befinden, ist Hamburg auch im politischen Umbruch: Die Hafenarbeiter streiken, die Frauen kämpfen ums Wahlrecht und für die Rechte von Prostituierten. Martha schließt sich der Frauenbewegung an und führt gleichzeitig ihren ganz persönlichen Kampf. Denn sie hat nicht nur die Liebe zur Medizin entdeckt, sondern – gegen die strengen Regeln am Krankenhaus – auch zu einem jungen Mann
Marthe lebt mit ihrer Familie im Gängeviertel, einem sehr armen Viertel Hamburgs. Doch ihre Eltern schaffen es, ihren Kindern ein liebevolles zu Hause zu bieten. Ihnen ist es sogar gelungen, etwas Geld auf die Seite zu legen, damit der Sohn auf das Gymnasium wechseln kann und Marthe soll eine Ausbildung bei einem Schneider beginnen. So scheint für sie eine gute Zukunft gesichert. Doch dann schlägt die Cholera zu. Zuerst stirbt Marthes kleine Schwester und dann auch noch die Mutter. Der Vater wird mit dieser Situation überhaupt nicht fertig und beginnt zu trinken.... Und schnell sieht sich Marthe in der Postition Geld verdienen zu müssen, damit die Familie nicht auch noch ihre Wohnung verliert....
Weil ihrem Hausarzt bereits aufgefallen war, wie umsichtig Marthe mit den Kranken ihrer Familie umgegangen ist empfiehlt er ihr, als Krankenwärterin am Krankenhaus zu arbeiten. Und auch in dieser Postition bewährt sich Marthe schnell und auch hier hilft ihr wieder ein freundlicher Arzt. Dank seiner Empfehlung gelingt es ihr, eine Ausbildungsstelle im Eppendorfer Krankenhaus zu bekommen. Diese Stellen sind eigentlich den höheren Töchtern vorbehalten und so sieht sie sich dort auch einigen Anfeindungen ausgesetzt. Doch Marthe findet auch Freundinnen. Und mit einer gelangt sie auch zum ersten Mal in das Umfeld der Sozialdemokraten.
Auf Versammlungen trifft sie auf Gleichgesinnte, die sowohl die Rechte der Arbeiter stärken wollen als auch im ganz besonderen die Rechte der Frauen. Und so macht sie diesen Kampf auch zu ihrem, sie unterstützt die Streikenden und lernt dabei auch einen Mann kennen....
Doch auch hier ist sie wieder einer schwierigen Entscheidung ausgesetzt: Als Krankenschwester muss sie ledig bleiben und einen tadellosen Leumund haben....
Das klingt jetzt so banal nach einer typischen Geschichte in der eine starke Frau ihren Weg geht und alles ein Happy End hat.
Doch so oberflächlich ist dieser Roman nicht. Er nimmt uns mit ins 19. Jahrhundert, berichtet vom gruseligen Leben der Arbeiterschicht, von der Unterdrückung der Frauen, von Prostitution und Elend... Was war das für ein Kampf für diese Menschen. Heute ist es für uns Frauen ganz selbstverständlich in allen Belangen selbst zu entscheiden, doch der Weg war weit.
Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben. Marthe wird hier auch nicht immer nur als Gutmensch dargestellt, was die Geschichte auch glaubhafter macht . Ich hab das Buch sehr gerne gelesen und kann es euch auch als Last-Minute-Geschenk empfehlen.
Mir wurde das Buch vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Rezension wurde dadurch aber nicht beeinflusst und entspricht komplett meiner eigenen Meinung.
Und ich verlinke diesen Beitrag nun auch ins Lesezimmer von Karminrot ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2019/11/30/dezember-buecher-oder-winterzeit-ist-lesezeit/ ). Schaut doch mal vorbei.
Donnerstag, 19. Dezember 2019
Lichterkugel
Hier habe ich mich mal an einer Lichterkugel versucht. Das Gold lässt den Kerzenschein wunderbar leuchten. Allerdings bin ich mit der Glasur nicht ganz zufrieden. Ich werde auf jeden Fall nochmal eine Version aus schwarzem Ton probieren.
Und damit beteilige ich mich heute bei Du für dich am Donnerstag ( https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-82/ ). Schaut doch mal vorbei.
Dienstag, 17. Dezember 2019
Kleine Tücher für liebe Freundinnen
Für die Advenskalenderpäckchen meiner Freundinnen habe ich kleine Tücher mit Perlen in der jeweiligen Wunschfarbe gestrickt. Maria hat das blaue bekommen, eine "Kleine Leckerei" ein Tuch, das ich selber auch sehr gerne trage.
Für Eva habe ich mich für einen kleine Schulterwärmer entschieden.
Und für Hedwig und Heidi habe ich jeweils ein Modell von Birgit Freyer aus der Lazy... Reihe gewählt.
Alle Tücher sind mit Nadelstärke 3,5 gestrickt. Die ersten beiden aus Drops Flora, die unteren aus Drops Alpaka, beides sehr schmuseweiche Garne.
Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/2019/12/linkparty-405.html ) und bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2019/12/handmade-in-tuesday.html ). Schaut doch mal vorbei.
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