Häkelkette
Dienstag, 10. September 2019
Wuschelkugeln
Inzwischen habe ich euch schon zweimal solche Kugeln gezeigt. Diese Anhänger lassen mich aber gerade nicht los.
Die Basis ist immer eine Häkelkugel, auf die dann die Fransen gefädelt werden. Diese ganz weiße Version habe ich dann mitgenommen einer Schaumkoralle und einem Bergkristall montiert.
Dazu passend habe ich Miniohrstecker gefädelt.
Meine nächste Version hat auf den Fransen kleine graublaue Pünktchen, die perfekt mit der lampwork Perle von Heidi Hombsch korrespondieren. Dazu eine Korallenkugel und fertig ist der Anhänger.
Sonntag, 8. September 2019
Buchvorstellung. "Der Wille zur Liebe" Wolkenrath Reihe Band 4 von Elke Vesper
Es geht weiter mit den Wolkenraths. Und diesmal ist das der Klappentext:
Von der Liebe in Zeiten des Krieges - der vierte Teil der großen deutschen Familiengeschichte um die Hamburger Familie Wolkenrath
"Von jetzt an kommt es nur noch darauf an, dass ihr diesen Staat überlebt." Diesen Satz gibt die über hundertjährige Tante ihren Nichten Lysbeth und Stella mit auf den Weg, bevor sie im Oktober 1941 stirbt. Bruder Eckhardt und seine Frau Cynthia sind überzeugte Nazis, Stellas Mann Jonny ist als Kapitän im Kriegseinsatz während sie versucht, trotz heftigster Bombenangriffe durch die Engländer die Gefühle für ihre große Liebe, den englischen Schriftsteller Anthony zu bewahren. Bruder Dritter nutzt geschickt die Möglichkeiten, die der Krieg für findige Geschäftsleute bereithält. Aaron, Lysbeths Mann, ist Jude, und sie setzt alles daran, ihn vor der Deportation zu bewahren - unterstützt von ihren Geschwistern. Wird der Zusammenhalt der Familie Wolkenrath stark genug sein, unbeschadet durch diese schwierigen Zeiten zu kommen?
Ich muss gestehen, für dieses Buch habe ich sehr lange gebraucht. Aber nicht weil es langweilig ist, auf keinen Fall! Dieses Buch ist wahnsinnig eindringlich. Ich habe schon öfter Bücher gelesen, die in der Kriegszeit handeln, aber noch nie eines das eine so dichte Stimmung erzeugt hat. Hier wird der Wahnsinn Krieg so deutlich, dass ich manchmal einfach nicht mehr weiter lesen konnte... Wie muss es sein, wenn man so etwas aushalten muss. Diese Ängste, diese Wehrlosigkeit... dazu noch die geteilte Meinung in der Familie. auch im Haus in der Kippingstraße muss man genau überlegen zu wem man was sagen kann... Aber das Buch ist nicht nur düster, es zeigt auch die kleinen Freuden im Alltag und die Hoffnung...
Dann ist der Krieg zu Ende. Aber im Grunde genommen wird erst alles mal schlechter... Die Rationierungen werden noch knapper, die Ausgangsbestimmungen enger, mit den englischen Besatzern darf kein Kontakt aufgenommen werden..... Und nur langsam wendet sich alles einem besseren zu.
Stella und Anthony haben überlebt und auch ihrer Liebe konnte der Krieg nichts anhaben. Aber Stellas Familie war immer auf Jonny angewiesen und im Krieg waren sie gute Freunde. Wird er sie nun einfach gehen lassen?
Beim ersten Band dieser Reihe war ich noch sehr zwiespältig ob ich da überhaupt weiter lesen soll. Das Ganze war mir etwas zu seicht und banal. Zum Glück habe ich mich entschlossen, den nächsten Band zu lesen. Und mit jedem Band habe ich die Reihe lieber gelesen.
Der 5. Band wartet schon....
Und diesen Beitrag verlinke ich nun auch ins Lesezimmer von Karminrot wo ich diese Monat auch schon wieder fündig wurde. ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2019/09/02/meine-buecher-fuer-den-september/ ). Schaut doch mal vorbei.
Samstag, 7. September 2019
grünes Wuschelset
Zur Zeit gibt es bei mir viel zu sehen - ich bereite mich gerade auf einen Weihnachtsmarkt vor. Dafür ist auch dieses grüne Wuschelset entstanden.
Ich hab den Schmuck mal auf verschiedenen Untergründen fotografiert um irgendwie die richtige Farbe zu erwischen.
Das scheint mir dann doch auf meinem Terrassentisch am besten gelungen. Die Perlen sind ein 8er Mix aus meinen Beständen. Als Focusperle seht ihr eine Lampwork von Heidi Hombsch.
Auch an dieser Stelle ein herzlicher Dank an Heidi, die meine Wünsche und Bestellungen immer so prompt und gelungen umsetzt.
Ein kleiner Rest war vom Mix noch übrig und ich hab überlegt, was daraus noch werden könnte. Dann hab ich diese beiden schlichten Armreifen gehäkelt . Mit dem schönen Karabinerverschluss bekommen die eine recht sportliche Note...
Ich bin ja so gespannt, wie meine Sachen ankommen werden.
Freitag, 6. September 2019
aus der Töpferwerkstatt
Inzwischen habe ich nicht mehr so oft die Gelegenheit zum Töpfern.
Umso mehr freue ich mich, dass ich euch heute mal wieder eine neue Schale zeigen kann.
Dafür habe ich lauter kleine Blumen ausgestochen und zu einer Schale zusammen gefügt. Die weiße Glasur hat einen sanften goldenen Schimmer. Ich stelle sie mir jetzt für den Herbst sehr schön vor mit einer Dekoration aus Äpfeln, Kürbissen und Hagebutten.....
Und damit beteilige ich mich mal wieder am Freutag ( https://freutag.blogspot.com/2019/09/freutag-323.html ). Schaut doch mal vorbei.
Donnerstag, 5. September 2019
ein herziges Set
Solche feinen Sets mag ich immer wieder gerne. Der ganze Schmuck passt harmonisch zusammen, wirkt aber nicht aufdringlich.
Für die Kette hab ich einen Herzanhänger gehäkelt und noch zusätzlich eine Süßwasserperle montiert. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass sich unten an der Perle auch ein kleiner Glitzerstein befindet. Solche kleinen Details liebe ich besonders.
Das Armband hat dann schon ein bisschen mehr Bling, in der Mitte läuft ein Streifen Glasschliffperlen.
Und dazu passen winzige kleine Ohrstecker. Ich steck sie mir in Kärtchen, dann gehen die Winzlinge nicht verloren.
Damit beteilige ich mich heute bei Du für dich am Donnerstag ( https://naehfrosch.de/du-fuer-dich-am-donnerstag-67/ ). Schaut doch mal vorbei.
Dienstag, 3. September 2019
"Meltee" - ein Teststrick *enthält Werbung"
Dagmar von der Wollerey lud zu einem Teststrick ein. Sie hatte ein neues Sommershirt aus der Bora (100 % Bouretteseide) entworfen - das Meltee.
Aus der Bora habe ich mir schon im letzten Jahr einen Pullover gestrickt der sich sehr gut trägt.
Also hab ich mir die Wolle bestellt und die Anleitung zum Test von Dagmar bekommen.
Die Bora hat eine LL von 600m/100 g und ich verstricke sie mit Nadelstärke 2,5. (https://www.wollerey.de/produkt-kategorie/garne/bora/ )
Schon beim Durchlesen der Anleitung wurde mir klar, dass das Shirt mir so nicht passen würde. Schon beim Ausschnitt hatte ich Zweifel, dass der für mich zu klein sein könnte. Deshalb habe ich die Maschen der ersten Zunahmerunde gleich mit angeschlagen. Schließlich ist es immer einfacher einen Ausschnitt etwas zu verkleinern als im nachhinein zu vergrößern. Wie man auf dem Foto sehen kann war das die genau richtige Entscheidung.
Außerdem waren für die Ärmel deutlich mehr Maschen vorgesehen. Aus meiner Strickerfahrung weiß ich, wie viele Maschen ich meist brauche und so hab ich die Ärmelzunahmen deutlich abgeändert. Ich hatte in der Aufteilungsrunde für die Ärmel die Maschenzahl der Größe 1 und für den Body Größe 4.
Das 2. Muster des Meltee sollte wahlweise direkt unter der Brust oder ab Taille zum Einsatz kommen. Auch hierfür sollten wieder Maschen aufgenommen werden um dem Shirt eine schwingende Weite zu geben. So etwas trage ich aber nicht so gerne, ich finde das hat den Look von Schwangerschaftskleidung. Deshalb habe ich auch in dieser Zunahmerunde deutlich weniger Maschen aufgenommen und bin letztendlich bei Größe 3 gelandet.
Mir hat das Stricken sehr viel Freude gemacht und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Es passt mir sehr gut und wird bestimmt in den kommenden Wochen noch oft getragen werden.
Herzlichen Dank an Dagmar, dass ich an diesem Test teilnehmen durfte trotz meiner wilden Abänderungen.
Die Anleitung wird es demnächst bei der Wollerey und auch auf Ravelry geben.
Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( https://www.creadienstag.de/2019/09/linkparty-394.html ) und bei Handmade on Tuesday ( https://handmadeontuesday.blogspot.com/2019/09/handmade-on-tuesday-171.html ). Schaut doch mal vorbei.
Sonntag, 1. September 2019
Buchvorstellung: "Tod in Tintagel John Mackenzies 7. Fall" von Emma Goodwyn
Ich konnte es nicht lassen. Ich hab gleich, den nächsten John Mackenzie Krimi gelesen. Und der Klappentext liest sich so:
Sommerferien an der Küste Cornwalls – Beefeater John Mackenzie kann es kaum erwarten, seine geliebte Pauline endlich wieder in die Arme zu schließen. Doch viel Zeit für Zweisamkeit bleibt nicht. Ein ehrgeiziger Hundezüchter und selbsternannter Gralsritter kommt unter mysteriösen Umständen zu Tode. Da hilft kein Widerstreben: Schon sieht John sich gemeinsam mit dem gesamten Mackenzie-Clan in die Nachforschungen unter schrulligen Vier- und Zweibeinern hineingezogen.
Diesmal macht die ganze Familie Mackenzie zusammen Urlaub in Cornwall. Eigentlich eine gute Idee, aber da es immer wieder Spannungen zwischen Johns Mutter und Tante Isabell gibt nicht ganz unproblematisch. In erster Linie freut sich John aber darauf, endlich einmal ungestört Zeit mit seiner Freundin Pauline zu verbringen. Der Ort ist gerade sehr voll mit Menschen, denn es findet eine große Hundeausstellung an der auch Tante Isabell beteiligt ist und ein Gralsrittertreffen. Gerade für sie hat Tintagel eine große Bedeutung. Und als sie dann einen toten Gralsritter finden und die örtliche Polizei durch wenig Sachverstand glänzt liegt es nahe, dass John wieder einmal ermitteln muss... Diesmal ist auch Simon ungewöhnlich und unerwartet freundlich, aber wie sich herausstellt steht seine Karriere auf dem Spiel. Also wieder mal ein Fall von hoher Brisanz..... Und wieder mal habe ich das Buch nicht zu letzt auch wegen den interessanten Erläuterungen zu Hundeschauen und zu Tintagel und den Gralsrittern gelesen.
Schade, dass dies vorläufig der letzte Band dieser Reihe war. Ich würde mich über weitere Bände freuen, Bis dahin lege ich euch diese ans Herz.
Und das verklinke ich nun auch ins Lesezimmer von Karminrot ( https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2019/09/02/meine-buecher-fuer-den-september/ ). Schaut doch mal vorbei.
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