Häkelkette
Dienstag, 27. Februar 2018
gehäkeltes Set
Auch dieses Set war ein Geschenk für eine Freundin. Die Kette nennt sich "Toblerone", weil sie durch die Anordnung der Tropfen eine dreieckige Struktur bekommt.
Das Armband dazu habe ich flach gehäkelt mit Tropfen an den Seiten. Und beide Teile haben einen hübschen zweifarbigen Magnetverschluss bekommen, der ein zusätzlicher Hingucker ist.
Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ), bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ) und bei den Dienstagsdingen ( http://dienstagsdinge.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.
Samstag, 24. Februar 2018
Buchvorstellung: "Himmel, Herrgott, Sakrament" von Rainer Schießler
Seit einiger Zeit stelle ich euch die Bücher, die ich gerade gelesen habe hier im Blog vor. Meist handelt es sich dabei um Gesellschaftsromane oder Krimis. In dieser Woche habe ich etwas ganz anderes gelesen. Bei einem Besuch bei unseren Nachbarn (beide Religionslehrer) kamen wir wieder mal auf das Thema Kirche und mir wurde dieses Buch zu lesen ausgeliehen. Zuerst etwas skeptisch, hatte ich doch ein eher nüchternes Buch erwartet habe ich es gelesen. Hier nun für euch der Klappentext:
»Auftreten statt austreten« – lautet der Appell von Rainer Maria Schießler. In einer Zeit, in der so viele Menschen wie nie die katholische Kirche verlassen, gelingt es dem bundesweit bekannten Münchner Stadtpfarrer, dass seine Gemeinde wächst und sich für den Gottesdienst begeistert. Sein Rezept heißt Klartext. Oft werden seine Predigten zu Ökumene und Zölibat beklatscht. Er pflegt eben einen ganz eigenen Stil: Im Frühjahr segnet der leidenschaftliche Motorradfahrer in der Gemeinde die Maschinen der Väter und die Bobby-cars der Kleinsten, an Heiligabend lässt er einen DJ auflegen und schenkt Sekt aus – schließlich wird der Geburtstag Jesu gefeiert. Will die Kirche sprachfähig und glaubwürdig sein, dann braucht sie Temperamente wie Rainer Maria Schießler. Sein Buch steht unter dem Baldachin seiner Osterbotschaft von 2015 »Mut zur Veränderung« und benennt die heiklen Themen innerhalb der katholischen Kirche, die seiner Meinung nach zu einem Glaubwürdigkeitsverlust geführt haben.
Rainer M. Schießler ist ein Pfarrer meiner Generation. Und so wie er seine Jugend beschreibt habe ich Kirche früher auch erlebt. Sie gehörte einfach zum Leben dazu. Als Kinder und Jugendliche waren wir dort in den Jugendgruppen versammelt und die ganze Freizeit war davon beeinflusst. Man traf sich im Gottesdienst und danach wurde besprochen, was unternommen werde soll. Viele gemeinsame Fahrten wurden organisiert, viele Aktionen durchgeführt, das Verhältnis zum Pfarrer war freundschaftlich. Große Feste wurde im Pfarrsaal abgehalten und der Großteil unseres Freundeskreises hat dort auch seine Hochzeit gefeiert. So auch wir. Doch die Kirche hat sich gewandelt. Anstatt mit der Zeit zu gehen, verharrt sie in ihrer konservativen Denkweise und wirkt immer rückschrittlicher.
Und da kommt dieser Pfarrer und beschreibt, wie er sich im Glauben und in seiner Kirche geborgen gefühlt hat, wie schwer es ihm aber immer mehr fällt, mit der Amtskirche zu Recht zu kommen. (er spricht mir aus der Seele). Er beschreibt das unheimlich schöne Gefühl, das Seelsorger immer für die Menschen da sein zu können und zu wollen , aber auch das Gefühl selber in unsäglicher Einsamkeit (Zölibat) zu leben. Natürlich hat auch er viele Menschen um sich herum, aber das Aufgefangen sein in einer Familie fehlt.
Humorvoll erzählt er seinen Werdegang, der nicht immer ganz geradlinig war. Und von seinen Inseln, dem Motorradfahren und der Arbeit als Taxifahrer oder Wiesenbedienung...
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich so berührt hat. Dieser Mann berührt die Seele. Ich habe selten ein offeneres und glaubwürdigeres Buch gelesen. Ich kann es euch nur uneingeschränkt empfehlen.
Freitag, 23. Februar 2018
Sommerpost 2017 - Das Ergebnis
Das Thema der letztjährigen Sommerpost waren Sonnendrucke in Blau. Die schönen Stöffchen, die ich im Rahmen dieser Aktion bekommen habe, habe ich euch ja bereits gezeigt. Doch nun lagen sie bei mir zu Hause, viel zu schade um in einer Schublade zu verschwinden. Einige Zeit habe ich darüber nachgedacht was daraus werden soll und dann ist der Wunsch nach einer Tasche entstanden.
Selber nähen kann ich ja nicht und so habe ich meine Tante gefragt, ob sie das für mich machen könnte. Und hier ist nun die fertige, ganz wunderbar gewordene Tasche. Vielen herzlichen Dank für's Nähen!
Das ist eine sehr geräumige Einkaufstasche, die innen einen abwaschbaren Stoff hat, so dass kleinere Verschmutzungen gleich abgewischt werden können.
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Über dieses Ergebnis freue ich mich sehr und ich finde das passt hervorragend zum Freutag ( http://freutag.blogspot.de/ ) und ich verlinke es auch nochmal mit der Sommerpostergebnisliste ( http://post-kunst-werk.blogspot.de/2017/06/die-sommerpost-linkliste.html ). Schaut doch mal vorbei.
Donnerstag, 22. Februar 2018
Rock im "Alabama-Chanin"-Stil
Bei den letzen Bildern zeigte sich der Garten schon ganz frühlingshaft. Nun hat der Winter Einzug gehalten. Und hier präsentiere ich euch nun meinen neuesten Rock im "Alabama-Chanin"-Stil. Diese Technik ist mir zuerst auf Pinterest und auch auf einigen Blogs begegnet. Als dann auch Heidi ( http://meinsonnentagebuch.blogspot.de/ ) damit anfing und ich von ihr die nötige Starthilfe bekommen hatte, gab es auch für mich kein Halten mehr.
Allerdings kann ich nach wie vor nicht nähen und so habe ich mir eine Tauschpartnerin gesucht, die diesen Rock für mich genäht hat. Knallrot - ihr wisst ja, ich stehe auf Farbe!
Die Schablone, die dafür Verwendung fand dufte ich von Heidi ausleihen. Das Motiv wurde dann zuerst mit schwarzer Textilfarbe aufgebracht und dann durch Bügeln fixiert. Zuerst wollte ich beim Sticken mit einem weiteren Rotton arbeiten, das ging aber völlig unter, Also habe ich mich für ein helles Grau entschieden.
Diese Art zu Sticken macht mir sehr großen Spaß. Die Stiche sind einfach und man muss nicht zählen dabei. Allerdings braucht man dafür schon etwas Geduld. Inzwischen bin ich von dieser Technik so begeistert, dass ich mir schon Stoff für einige weitere Röcke gekauft habe. Außerdem hat die liebe Heidi mir versprochen, dass Zusammennähen mit ihrer Overlook-Maschine zu übernehmen. Vielen, vielen Dank!
Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ) und weil er handgestickt ist auch bei Made with Blümchen ( http://www.madewithbluemchen.at/handgestickt-linkparty/ ). Schaut doch mal vorbei.
Dienstag, 20. Februar 2018
Häkelperlen treffen auf Amazonit
Diese Kette habe ich für eine liebe Freundin gemacht. Ihr Farbwunsch war türkis mit grün und gold.
Ich hab meine Vorräte nach 15er Perlen in diesen Farbtönen durchsucht und bin natürlich fündig geworden.
Und damit habe ich dann 10 mm Holzkugeln umhäkelt.
Um der Kette Leichtigkeit zu geben, habe ich die Kugeln mit etwas kleineren Amazonitkugeln und Süßwasserperlen kombiniert.
Für den goldenen Touch sorgen die kleinen vergoldeten Scheibchen, die Muschelperle und der Verschluss. Diese Kombination hat mich selber auch so begeistert, dass ich für mich eine ähnliche Kette machen werde.
Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ), bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ) und bei den DienstagsDingen ( http://dienstagsdinge.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.
Samstag, 17. Februar 2018
Buchvorstellung: "Sieben Minuten nach Mitternacht" von Patrick Ness
Zweimal wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Zum ersten Mal habe ich bei einer Buchrezension auf Bayern 1 davon gehört und fand das recht spannend. Und dann habe ich den Trailer des Films auf einer DVD gesehen. Beides hat mich angesprochen, so dass ich mir das Buch gekauft habe. Und das steht im Klappentext:
Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?
Conor lebt allein mit seiner Mutter. Seine Eltern sind geschieden und sein Vater ist mit seiner neuen Frau nach Amerika ausgewandert, nur selten kann er mit ihm telefonieren. Seine Mutter ist an Krebs erkrankt und hat schon verschiedene Chemo-Therapien hinter sich, doch es geht ihr immer schlechter. Conor versucht seiner Mutter wo es nur geht behilflich zu sein und kümmert sich um alles. Doch in ihm wächst Wut. Wut darüber, dass ausgerechnet seine Mutter so schwer erkrankt ist, Wut, weil er in der Schule gemobbt und ausgegrenzt wird, Wut, dass alle Lehrer immer nur Rücksicht nehmen und er wie ein rohes Ei behandelt wird, Wut, weil sein Vater kein Interesse an ihm hat Wut, weil er sich schämt, da er sich manchmal wünscht, alles wäre vorbei....
Und da taucht das Monster auf. Der alte Eibenbaum vor dem Haus wird lebendig und kommt ihn besuchen. Er erzählt im Geschichten bei denen eigentlich alles klar zu sein scheint und doch nichts so ist wie es primär erscheint. Und er fordert Conor auf, ihm seine Geschichte zu erzählen auch über den Alptraum, der ihn beinahe jede Nacht quält. Aber Conor verweigert sich zunächst. Der Baum aber, der ihn jede Nacht pünktlich um 7 Minuten nach Mitternacht besucht besteht darauf, die Geschichte zu hören, sobald er seine 3 Geschichten erzählt hat.
Conors Mutter geht es inzwischen so schlecht, dass sie wieder ins Krankenhaus muss. Damit der Junge nicht allein zu Hause ist, soll er in der Zwischenzeit zu seiner Oma ziehen. Leider versteht er sich mit ihr überhaupt nicht.... Und auch hier besucht in das Baummonster - mit verheerenden Folgen....
So nun habe ich das Buch gelesen und weiß eigentlich nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Stellenweise hat es auch in mir Wut geweckt. Das Buch ist als Kinderbuch geschrieben, aber ich weiß nicht, welchem Kind ich es zum Lesen geben würde. Das Buch erzählt ein sehr schweres Schicksal und ist voller Trauer und Wut. Und gleichzeitig wird hier sehr auf die Tränendrüse gedrückt. Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich ist, ein sensibles Buch über dieses heikle Thema zu schreiben. Für mich ist das bei diesem Buch stellenweise geglückt, trotzdem würde ich es keinem Kind zumuten. Nach der Lektüre des Buchs habe ich nun keine Lust den Film anzuschauen, dabei wäre es durchaus interessant zu sehen, wie das Buch da interpretiert wurde. .
Ich lasse das jetzt so stehen, vielleicht wollt ihr euch selber ein Bild machen....
Donnerstag, 15. Februar 2018
"Chatelus" von "Fadenstille"
Anett von "Fadenstille" hatte zum Teststrick ihres neuen Modells "Chatelus" eingeladen und ich hab mich sehr gerne daran beteiligt. Beim Material habe ich mich für die Silkwool von Blackhill ( https://www.garnudsalg.dk/shop/blackhill-uldsilke-83c1.html ) entschieden, ein Material das ich hier zum ersten Mal verstrickt habe. Diese Wolle ist deutlich dünner als in der Anleitung angegeben und ich ging davon aus, dass ich dann eben entsprechend mehr Zunahmen arbeiten muss. Aber die Wolle ist herrlich bauschig, so dass ich mit Nadelstärke 2,5 die angegebenen Maschenprobe erreicht habe und den Pullover komplett nach Anleitung gestrickt habe.
Da das Muster recht durchsichtig ist, habe ich mir zum Pullover ein schwarzes Top besorgt. Besonders gut gefällt mir die deutliche Struktur des Musters, die sicher daher kommt, dass in jeder Reihe Muster gestrickt wird. So passt das nun sehr gut zu meinem bestickten Rock.
Die Anleitung fällt sehr großzügig aus. Ich würde allen Nachstrickerinnen empfehlen, die Ärmelweite genau zu prüfen und evtl. früher mit den Zunahmen aufzuhören. Bei mir könnten die Ärmel etwas schmäler sein. Und auch hier stelle ich wieder einmal fest, dass mir Modelle mit A-Linie besser stehen. Unten rum brauche ich die Weite, aber oben könnte der Pullover insgesamt schmaler sein.
Ich sag an dieser Stelle nochmal vielen Dank an Anett. Es freut mich immer sehr, ihre Modelle testen zu dürfen. Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ) und weil es sich um einen Strickpullover handelt verlinke ich auch mit Häkelline ( https://haekelline.blogspot.de/2018/01/gehakeltes-gestricktes-powered-by.html ) und mit Fanny ( http://fannysliebste.blogspot.de/2018/02/liebste-maschen-nr-12.html ). Schaut doch mal vorbei.
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